[Testbericht] Sim Valley SPX-5 UMTS - Was taugt das 5,2 Zoll-Smartphone für 229 Euro?

Andre Reinhardt
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[Testbericht] Sim Valley SPX-5 UMTS - Was taugt das 5,2 Zoll-Smartphone für 229 Euro?

Zuerst einmal herzlichen Dank an Pearl, die mir freundlicherweise ein Test-Exemplar des SimValley SPX-5 in der UMTS-Version () zur Verfügung gestellt haben. Die Firma Pearl ist wie ein Tante Emma-Laden des Technik-Segments. Man stöbert gerne darin herum, erwartet keine Produkte der allerhöchsten Preisklasse und findet oft etwas brauchbares für den kleinen Geldbeutel. Die Brieftasche schonen wollen ebenfalls die Smartphones aus der SimValley-Reihe. Auf den ersten Blick hat man hier einen Samsung Galaxy Note-Konkurrenten für weniger als die Hälfte des Preises.

Bei der Version ohne UMTS spart man sogar rund 300 Euro gegenüber dem Samsung-Modell. Doch schon wenn man die Spezifikationen vergleicht wird einem klar, dass das SPX-5 in einer ganz anderen Liga spielt. Außer der ähnlichen Displaydiagonale (5,3 Zoll hat das Note und 5,2 Zoll das SimValley) gibt es kaum Gemeinsamkeiten. Doch, eine Sache haben wir da noch, die Auflösung der Kamera gleicht sich ebenso.

Aber wie es bei deren Qualität aussieht, ist eine andere Sache. Das ist sowieso hier das Zauberwort. Qualität. Was kann uns ein Smartphone für 229 Euro denn bieten im Vergleich zur Konkurrenz? Ich war relativ skeptisch, zugegebenermaßen. Doch in einigen Bereichen hat mich das Smartpone durchaus positiv überrascht. Doch das lest ihr am Besten nun selbst nach.

Hardware

Lieferumfang

Hier muss ich dasselbe bemängeln, wie in meinem Review zum Huawei Media Pad. Es befinden sich keine Kopfhörer in der Verpackung. Bei dem niedrigen Preis muss man eben irgendwo sparen. Man erhält lediglich das Smartphone an sich und das obligatorische microUSB Daten- und Ladekabel. Aber die Verpackung selbst macht einen positiven Eindruck. Sie wirkt hochwertig, nett gestaltet und listet brav alle Spezifikationen des Gerätes auf.

Das SPX-5 liegt innerhalb des Kartons in einer Ablage, die einen samtigen Stoffüberzug hat. Das wirkt besonders edel und so macht der erste Kontakt mit dem Handy schon einmal einen guten Eindruck. Ebenfalls vorbildlich ist die 46-seitige Anleitung, welche einem detailliert das Handy und seine Funktionen näher bringt.

Verarbeitung und Haptik

Nun muss ich leider schon mit dem ersten Haken an der Sache beginnen. Zwar wirkt das Gerät an sich recht robust und liegt gut in der Hand aber mein Exemplar hatte von Anfang an mit einem großen Makel zu kämpfen. Die Oberseite, also das Displayglas und der Rand um jenes herum, ist nur aufgeklebt. Das Problem einer solchen Fertigung zeigte sich dann relativ schnell, denn die rechte untere Ecke des Gerätes hob sich ein paar Millimeter nach oben, da sich der Kleber löste.

An dieser Stelle kann man nun direkt in das Innere des Smartphones schauen. Dieses Problem scheinen auch andere Käufer zu haben, wie mir berichtet worden ist. Jedoch ist ein Umtausch sicherlich kein Problem, wenn man betroffen sein sollte. Die restliche Verarbeitung geht aber durchaus in Ordnung für diese Preisklasse. Um das Display herum wurde sogar ein Metallrahmen gebaut. Die Rückseite besteht aus weichem Kunststoff und die Bedien-Elemente haben alle erfreulich wenig Spiel.

Von diesen hat man auch mehr, als man es sonst bei einem Smartphone gewohnt ist. Auf der linken Seite befindet sich die Lautstärkewippe und ein Knopf, um die automatische Bildschirm-Rotation zu deaktivieren. Unterhalb des Displays sind 4 kapazitive Softkeys verbaut. Diese bestehen aus Home, Menü, Zurück und dankenswerterweise ist auch eine Suchen-Taste integriert. Darunter findet man noch einen Button, welcher zum einen das Handy aus dem Standby holt und zum anderen ebenfalls als Home-Taste verwendet werden kann.

Normalerweise nutzt man aber zum Aktivieren des Smartphones den Knopf, der sich oben am Gerät befindet. Dieser dient dann auch dazu, dass SPX-5 ein- und auszuschalten. Allzu schwer fiel das Gerät ebenfalls nicht aus. Was weniger gut gelungen ist, ist das Öffnen des Smartphones. Dies funktioniert nur mit relativ viel Kraftaufwand und strapaziert den Fingernagel deutlich.

Das Einlegen der SIM-Karten (das Gerät bietet eine Dual-SIM-Funktion) und der Speicherkarte funktioniert aber reibungslos. Auch der Akku lässt sich einfach entfernen und einlegen. Etwas ungewohnt ist die Position der microUSB-Buchse. Diese befindet sich oben am Gerät. Ebenfalls dort anzutreffen ist der 3,5mm Klinkenanschluss. Das war es auch schon mit den kabelgebundenen Anschlüssen, einen HDMI-Port beispielsweise gibt es nicht.

Jedoch wurde an einen Docking-Anschluss gedacht.

Technische Spezifikationen und Ausstattung

Wie bereits in meiner Einleitung angemerkt, handelt es sich hier um kein High-End-Smartphone. Selbst für ein Mittelklasse-Gerät ist die Hardware teilweise unterdimensioniert. Doch, wie immer, zuerst einmal die Ausstattungsliste in Stichpunkten.

  • 668 Mhz CPU (im Datenblatt steht 650, sie taktet tatsächlich aber etwas höher)
  • Power VR SGX 531 Grafikchip
  • 512 MB RAM
  • 512 MB interner Speicher
  • 5,2 Zoll LCD-Display mit 800×480 Pixel
  • 8 Megapixel-Hauptkamera, 0,3 Megapixel-Frontkamera
  • HSDPA, WLAN, GPS, Quadband-GSM, Bluetooth
  • microUSB, Docking-Anschluss
  • microSD-Kartenschacht
  • 2500 mAh Akku

Wenn man einmal von der mageren CPU / GPU-Kombination absieht, liest sich das eigentlich gar nicht so übel. Besonders der starke Akku sticht hierbei positiv ins Auge. Der RAM ist ebenfalls ausreichend dimensioniert, was man vom internen Speicher jedoch nicht behaupten kann. Von den 512 MB stehen dem Benutzer nur 200 MB zur Verfügung – die Verwendung einer microSD-Speicherkarte ist also unvermeidlich.

Das Display weiß zwar durch seine Größe zu überzeugen, jedoch scheint eine WVGA-Auflösung einfach zu wenig für diese Diagonale zu sein. Dies sind also die Kritikpunkte, die einem sofort in den Sinn kommen. Wenn man sich die Kamera betrachtet wird man auch stutzig. Bisher ist mir eine solch kleine Linse noch nicht untergekommen. Das eigentliche Objektiv hat die Größe einer Stecknadel – aber die Rede ist von der Spitze nicht von der Oberseite einer solchen.

Trotzdem sollte man auch hier nicht vorschnell urteilen. Eine Benachrichtungs-LED befindet sich übrigens an der Oberseite des Smartphones. Diese praktische Leuchte ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr.

Display

Man hat hier ein gewöhnliches LCD-Display verbaut, kein SuperAMOLED-Triple A-Ultra-Plus, oder was der Markt sonst noch so hergibt. An sich ist das ja nicht weiter schlimm, denn auch bei LCDs sind vernünftige Farben und Kontraste möglich. Der Schwachpunkt bei diesem Bildschirm ist jedoch die Blickwinkelabhängigkeit. Diese ist leider nicht gerade toll, besonders wenn man das Handy zu sich hin kippt, während man es senkrecht hält, verfälschen die Farben sehr schnell und invertieren schließlich.

Das ist schade, denn bei den restlichen Punkten kann das Display durchaus einen passablen Eindruck hinterlassen. Die maximale Helligkeit ist zwar nicht enorm aber ausreichend und die Farben sowie der Kontrast sind für einen LCD-Bildschirm ebenfalls vorzeigbar. Bei starker Sonneneinstrahlung spiegelt der Screen deutlich, meistens lassen sich die Inhalte jedoch noch ablesen. Die Sensor-Tasten sind, zumindest bei meinem Gerät, nicht gleichmäßig beleuchtet.

Konnektivität

HSDPA, GPS, WLAN, microUSB, Bluetooth und ein Docking-Anschluss. Bei den Verbindungsmöglichkeiten wurde also, abgesehen von HDMI, an alles gedacht. Für diesen Bericht lief ich insgesamt 2 Stunden durch die Stadt, um das mobile Internet, die Navigation und die Kamera-Funktion zu testen. Doch bei mir stellten sich schnell sehr große Probleme ein.

Das Handy soll laut Datenblatt schnelles HSDPA-Internet ermöglichen, bei mir konnte es jedoch sich nicht in dieses Netzwerk einbuchen. Sogar an Stellen, bei denen ich wusste, das andere Geräte dort mühelos Empfang bekommen, war hier nichts zu machen. Die Geschwindigkeit blieb bei EDGE, ein Vergleich mit den Einstellungen der Internetverbindung brachte keine Fehlkonfiguration vor, die daran Schuld sein könnte. Benutzt wurde eine SIM-Karte von BASE.

Mit dieser habe ich in großen Teilen der Stadt HSDPA-Empfang. Das mobile Internet enttäuschte also. Leider muss ich dasselbe auch zur Navigation sagen. Womöglich lag es an einer fehlenden, ausreichend schnellen Internetverbindung aber es war mir nicht möglich, außerhalb meiner Wohnung GPS-Empfang zu bekommen. In der Wohnung allerdings funktioniert dies blitzschnell und reibungslos.

Kaum ist Google Maps gestartet, wird die Position immerhin auf 20 Meter genau angezeigt. Eventuell ist mein Gerät auch fehlerhaft, dies möchte ich nicht ausschließen. Der WLAN-Empfang ist als vorbildlich einzustufen.

Gesprächs- und Soundqualität

Nach dem Internet-Debakel, welches, wie gesagt aber auch an einer fehlerhaften Hardware liegen kann, widmen wir uns den akustischen Werten des Gerätes. Der Lautsprecher ist an der Rückseite des Smartphones angebracht. Das ist etwas ungünstig gewählt, da man die kleine Box häufig mit der Hand verdeckt und der Ton daraus resultierend dumpfer wird. Bei unserer Redaktions-Telefonkonferenz wurde das SimValley SPX-5 schließlich auf seine Ton-Qualitäten im Freisprechmodus geprüft.

Meine Kollegen verstanden mich hierbei recht leise, bei mir gab es wiederum aber keine Probleme – ich konnte sie problemlos und deutlich verstehen. Störende Geräusche gab es ebenfalls nicht. Das Handy lag auf dem Tisch, da der Lautsprecher, wie bereits erwähnt, an der Unterseite ist, minderte das etwas den akustischen Pegel, trotzdem war der Klang ausreichend.

Bei Spielen, Filmen und Musik war das Ergebnis ebenfalls besser, als erwartet. Ganz verzerrungsfrei und klar war der Ton jedoch nicht. Wenn man die Lautstärke an der Wippe regelt, vermutet man eher ein Desaster beim Klang der verbauten Box, da schon bei über der Hälfte der Anzeige die Wiedergabe übersteuert. Dies konnte sich jedoch nicht bei der eigentlichen Ausgabe zeigen.

Der Klang über Kopfhörer ist als sehr gut zu bezeichnen. Hier gibt es absolut nichts auszusetzen, der Ton ist klar, verzerrungsfrei und gibt Musik guter Qualität wieder.

Kamera

Von mir wurde am Anfang dieses Artikels schon die Winzigkeit des Objektives bemängelt. Vereint mit 8 Megapixeln – das kann doch nur schief gehen, oder? Das dachte ich jedenfalls aber hier belehrte mich das SPX-5 eines besseren. Die Bilder haben zwar bei weitem nicht die Qualität einer Kamera, wie sie im Samsung Galaxy S2 verbaut ist, dennoch meisterte die Optik das eher unvorteilhafte Wetter passabel.

Farben und Kontrast gehen durchaus meistens in Ordnung, auch die Auflösung ist über das Bild hindurch relativ stabil. Feinere Objekte verwischen jedoch oftmals. Die Auslöseverzögerung ist erfreulich gering. Insgesamt macht die Kamera also eine deutlich bessere Figur, als erwartet. Jedoch trübt auch hier das Display wieder den Gesamteindruck. Durch den eingeschränkten Blickwinkel ist es oft schwierig, aus außergewöhnlichen Perspektiven heraus zu fotografieren. Hält man das Handy zu schräg erkennt man nämlich nichts mehr auf dem Sucher.


Dieser reagiert übrigens sehr träge in Innenräumen, Außen kann man aber zügig das Smartphone schwenken, ohne dass das Sucherbild nach zieht. Des weiteren hat das Handy unglaublich viele Einstellungsmöglichkeiten bei der Kamera-Software zu bieten. Bisher habe ich in keinem mobilen Gerät derart viele Funktionen bei dieser Applikation gesehen. Hier mal ein Überblick der wichtigsten Einstellungen.

  • Fokus: Automatisch, Makro, Unendlich, Kontinuierlich
  • Aufnahmemodus: Panoramamodus (Horizontal und Vertikal), Lächel-Erkennung, Bracketing (Belichtungsreihe)
  • GPS An / Aus
  • 9 verschiedene Weißabgleiche
  • Serienaufnahme, ISO-Einstellung (bis ISO 1600), Selbstauslöser, Fokusmessung (Einzelzone oder Multizone), Gesichtserkennung, Belichtungsmessungs-Methode
  • Schärfe, Farbton, Helligkeit, Sättigung

Und das war noch nicht einmal alles. Bei der Video-Funktion hat man auch viele Einstellungen und Farbeffekte, jedoch erfolgt die Aufnahme maximal in VGA. Besonders das kontinuierliche Scharfstellen (man richtet das Handy auf ein Motiv seiner Wahl und es stellt automatisch scharf) finde ich toll. Diese Funktion arbeitet aber nicht so schnell, wie beim Samsung Galaxy Nexus.

Performance

Der Prozessor macht einen schon Sorgen, wenn man nur die blanke Megahertz-Zahl sieht. 668 Mhz und ein antiker Power VR SGX 531 Grafikchip. Kann das gut gehen? Wenn man nicht allzu viel Multitasking betreibt, durchaus. Auch das Surfen im Internet funktioniert gut, wenn die Seiten einmal geladen sind lässt sich relativ flüssig scrollen. Wenn man zu viele Anwendungen parallel geöffnet hat, zwingt dies das Gerät aber in die Knie.

Es macht sich ein deutliches Ruckeln bemerkbar. Abgesehen davon meistert die CPU / GPU-Kombination den Homescreen sehr ordentlich. Es lässt sich nahezu flüssig durch die einzelnen Bildschirme blättern und auch der App-Drawer zeigt sich ohne störende Hänger. Wer gerne mal am Handy spielt stößt aber schnell an seine Grenzen. Spiele wie Angry Birds stemmt das Smartphone problemlos, wenngleich selbst dieses jedoch relativ lange zum starten braucht.

Grafische 3D-Schwergewichte bringt das Gerät aber völlig aus dem Gleichgewicht. Ruckeln macht sich bemerkbar und bei manchen Spielen sieht man starke Grafikfehler, wenn zu viel auf dem Bildschirm los ist. Hier kommt anscheinend der Grafikchip sehr ins Schwitzen.

Akkulaufzeit

Hier kann man durchaus Positives berichten. Das SPX-5 hielt bei mir 2 Tage und 16 Stunden mit dem 2500 mAh-Akku durch. Dabei war das Display 2 Stunden und 44 Minuten, bei ca 60% Helligkeit, eingeschaltet. Davon wurden ungefähr 2 Stunden das Internet über WLAN verwendet, 15 Minuten erfolglos Google Maps im mobilen Internet und 15 Minuten Spiele. Des weiteren beinhaltete die Akkuladung 1 Stunde 44 Minuten Telefonate, eine häufige Nutzung der Kamera sowie diverse Ausflüge in den Market.

Software

Als Betriebssystem dient Android 2.3.5 Gingerbread mit einem 2.6.35.7er Kernel. Ob und wann ein Update auf Android 4.0 Ice Cream Sandwich kommt, ist mir nicht bekannt. Pearl hat die Oberfläche etwas angepasst, ohne dabei jedoch zu aufdringlich zu sein. So sieht man in der Statusleiste neue Icons und auch beim Laden kommt eine hübsche Akkuanzeige mit Weltraum-Hintergrundbild.

Der Entsperr-Bildschirm wurde nicht angetastet und entspricht dem, was man von Android 2.3 gewohnt ist. Wenn man die Benachrichtungsleiste nach unten zieht sieht man diverse Verknüpfungen, die hier integriert worden sind. So kann man WLAN, Bluetooth und GPS direkt aktivieren und deaktivieren. Profile lassen sich ebenfalls dort wechseln. Abschließend hat man noch eine Funktion zum Ein- und Ausschalten des mobilen Datenverkehrs in diesem Bereich untergebracht.

Der Homescreen besteht aus 6 Bildschirmen und hat 2 personalisierbare Icons bei der Schaltfläche, die den App-Drawer aktiviert. An Widgets hat man dem Käufer nichts besonderes mitgeliefert. Die obligatorischen Vertreter ihrer Art bilden die einzigen Möglichkeiten für Mini-Programme auf dem Desktop. Namentlich sind das Analoguhr, Bilderrahmen, Facebook, Kalender, Energiesteuerung und Konsorten.

Die Live-Wallpaper wurden um ein Exemplar mit einem Comic-Hintergrund und Flugsauriern erweitert. Die Standard-Hintergründe präsentieren verschieden Vertreter aus Landschaft, Natur und Kunst. Ungewöhnliche Apps hat Pearl jedoch nicht installiert. Neben den Standard-Programmen finden sich ein Dateimanager und ein Tool zum Updaten, ein Soundrekorder, sowie ein GPS-Status-App wieder.

Die eigentlichen Einstellungen heben sich dann auch nur beispielsweise durch die Dual-SIM-Funktion ab. Hier kann man beide Karten separat einstellen, da ich jedoch nur eine SIM-Karte besitze, konnte ich dieses Feature nicht benutzen.

Fazit

Das Gerät hat Höhen und Tiefen. Besonders enttäuscht war ich von der Verarbeitungsqualität. Klar kann man für diesen Preis kein Unibody-Aluminium-Gehäuse verlangen, zusammenhalten sollte das Gehäuse aber trotzdem. Da dies aber wahrscheinlich nicht bei jedem auftritt, ist das noch tragbar. Wenn man betroffen sein sollte, sollte man schnell den Support aufsuchen. Das Display hat dann auch nicht den besten Eindruck hinterlassen.

Die WVGA-Auflösung ist, wie befürchtet, etwas zu niedrig für 5,2 Zoll. Farben und Kontrast gehen aber in Ordnung, es bleibt dennoch das Problem mit der Winkelabhängigkeit. Gefallen hat mir hingegen der gute Speed im Internet und auf dem Homescreen und die Kamera. Diese macht für den Preis vorzeigbare Bilder und bietet massenhaft Funktionen. Auch der Klang über die Kopfhörer hinterließ einen positiven Eindruck.

Wenn man über den Display-Mangel, den unterdimensionierten Prozessor und den kleinen internen Speicher hinwegsehen kann, erhält man jedoch ein brauchbares Smartphone. Vor allem an der langen Akkulaufzeit wird man Spaß haben. Bei Pearl direkt findet ihr auch neben der UMTS-Variante () die Version ohne UMTS und mit 2 Megapixel-Kamera für 169,90.

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