US-Rundfunkbehörde ermittelt gegen Google wegen gesammelter WLAN-Daten

Florian Matthey
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Der Ärger, den Google aufgrund mit Street-View-Autos gesammelter WLAN-Daten hat, setzt sich fort. Die Federal Communications Commission, die amerikanische Runfunk-Regulierungsbehörde, untersucht in diesen Tagen, ob Google gegen amerikanische Bundesgesetzte verstoßen hat.

Ende Oktober hatte Google in einem Blog-Eintrag eingeräumt, dass die meisten der eigenen Angaben zufolge versehentlich gesammelten Daten fragmentarischer Natur seien. Externe Untersuchungen hätten aber ergeben, dass einige Daten E-Mail Adressen, URLs und Passwörter umfasst hätten. Google wolle die Daten schnellstmöglich löschen und unternehme verschiedene Schritte, um den Datenschutz im Unternehmen in Zukunft zu verbessern.

Amerikanische Kongressabgeordnete beider großer Parteien verlangen trotzdem weitere Untersuchungen – der Abgeordnete Joe Barton aus Texas hatte angedeutet, dass die Daten vielleicht nicht versehentlich in Googles Hände geraten sein könnten und sich die Behörden die Angelegenheit ansehen sollten. Die FCC hat Ermittlungen dem Wall Street Journal zufolge bereits im Mai nach Bekanntwerden der Vorfälle aufgenommen.

Michelle Ellison, verantwortlich für die Durchsetzung der FCC-Regeln, verweist darauf, dass die FCC die Behörde sei, die für öffentliche Rundfunkräume verantwortlich ist. Um zu einer fairen Situation für betroffene Verbraucher zu kommen, bedürfe es für einer vollständigen Offenlegung des Sachverhalts geben.

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