Apple-Händler Gravis: Investoren oder Komplettkäufer gesucht

Katia Giese
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Wenn Apple wächst, müssen auch die Händler mitziehen. Doch mit einem viel kleineren Budget als in Cupertino ist das gar nicht so einfach und kann ein Unternehmen wie Gravis ganz schön in die Ecke drängen. Gravis-Manager Archibald Horlitz schließt einen Komplettverkauf seiner Ladenkette nicht aus, wenn sich nicht bald Investoren finden, die ein Wachstum mit einer Geldspritze von 15 bis 20 Millionen Euro finanzieren.

Zwar sieht sich Gravis selbst auf Platz zwei der Apple-Händler hinter der Media Markt / Saturn Kette, fürchtet aber bei dem hohen Wachtstumstempo nicht mithalten zu können. “Wir benötigen in eineinhalb bis zwei Jahren insgesamt 50 Geschäfte”, sagt er in einem Interview der Financial Times Deutschland. Stetig steigen zwar die Absatzzahlen der momentan 28 Gravis-Geschäfte, eine solche Expansion kann die Kette allein dennoch nicht stemmen. Horlitz und seine Partner suchen deshalb nach Investoren aus der Handelsbranche, die den neuen Geschäften auf die Beine helfen. Auch einen Komplettverkauf schließt Horlitz nicht aus. Hierfür müsse nur der Preis stimmen.

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