Greenpeace: Apple blufft mit Ankündigung erneuerbare Energien zu nutzen

Holger Eilhard
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Nachdem die Umweltschützer von Greenpeace bereits wiederholt Apples Nutzung von Kohle-Kraftwerken kritisiert hatten, legte man heute nach. Laut einer neuen Analyse kann der iPhone-Hersteller weiterhin keine konkreten Pläne vorlegen, wie die Nutzung dieser Energie-Quelle abgeschafft werden soll.

Greenpeace: Apple blufft mit Ankündigung erneuerbare Energien zu nutzen

Greenpeace lobte den Konzern aus Cupertino zwar für die Ambitionen auf die Kohle zu verzichten, kritisierte den Hersteller aber gleichzeitig dafür, dass er keine Details dazu nennt und bis dato viele Fragen unbeantwortet blieben.

 

So befinden sich zwei der drei Rechenzentren in Gebieten, die ihre Energie zu 50 bis 60 Prozent aus Kohle gewinnen. In North Carolina gebe es etwa nur einen großen Energieanbieter namens Duke Energy. Dieser nutze zum großen Teil Kohlenkraftwerke. Ohne Duke Energy zum Umdenken zu bringen, könne Apple also nicht auf umweltfreundliche Energien umsteigen.

Greenpeace ruft Apple dazu auf, die Position als einer der Top-10-Kunden des Energieanbieters, auszunutzen, um genau dies zu erreichen. Apple hatte angekündigt bis Ende 2013 keine Energie aus Kohle mehr zu nutzen.

Im Greenpeace-Bericht konnte sich Apple dennoch seit dem vergangenen April verbessern. Im “Clean Energy Index” kletterte man von 15,3 auf 22,6 Prozent. Dies liegt unter anderem an der Senkung der Nutzung von Kohle- (von 55,1 auf 33,5 Prozent) und Nuklear-Strom (von 27,8 auf 11,6 Prozent).


(Quelle: Greenpeace)

Der vollständige Bericht (PDF) kann hier nachgelesen werden:

Apple Clean Energy Road Map

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