HP als Vorreiter in Sachen Ivy-Notebooks

Matthias Schleif

Computerhersteller Hewlett-Packard hat als erster großer Hersteller eine Serie mit den neuen Prozessoren der dritten Generation von Intel angekündigt, auf den Markt zu bringen. Bisher gab es lediglich von Dell eine Ankündigung, das nächste Gamer-Notebook M17x R4 mit der neuen Plattform auszurüsten, nun zieht also HP mit der Ankündigung dieser Consumer-Serie nach.

HP als Vorreiter in Sachen Ivy-Notebooks

Vorerst werden es wohl nur drei Modelle sein, die HP in der Consumer-Serie “Pavillon” mit Ivy Bridge Prozessoren ausstatten will. Im Einzelnen handelt es sich um die Notebooks dv4-5000, dv6-7000 und dv7-7000, die aufsteigend 14, 15.6 und 17 Zoll groß sind. Leider gibt es – außer beim dv7 – kaum Verbesserungen gegenüber bisherigen Systemen der Pavillon-Serie. Die Displays lösen weiterhin mit 1366×768 auf, WLAN funkt nur mit 2,4GHz und als Datenspeicher kommen herkömmliche Magnetfestplatten zum Einsatz. Dazu kommen DVD-Brenner, 4 oder 8GB Arbeitsspeicher und jeweils eine Geforce GT630M als dedizierte Grafikeinheit.

Lediglich das Topmodell dv7-7000 kann mit einem FullHD-Display und einem BluRay-Laufwerk glänzen und weist überdies noch eine Geforce GT650M mit 2GB VRAM sowie zwei 1TB fassende Festplatten auf. Bis auf den standardisierten USB3.0-Anschluß und die CPUs gibt es an den etwa drei Zentimeter dicken und zwischen 2,2 und 3,2 Kilogramm schweren Pavillons also nur wenig Neues. Als Prozessoren kommen laut golem.de voraussichtlich QuadCore-Modelle i7-3610QM oder i7-3720QM in Frage, da diese am besten zu den Angaben von 2,5 bzw 2,6GHz passen würden, die HP bekannt gegeben habe.

So wird es also auch in Zukunft diese dicken Dinger geben, die von einigen schon als “von den Ultrabooks verdrängt” gesehen wurden. Offensichtlich ist die Nachfrage nach derlei Desktop-ersetzender Durchschnittsware ungebrochen, was sicher auch mit den niedrigen Preisen in dieser Geräteklasse zusammenhängt.HP würde wohl nicht einen solchen Vorstoß wagen, wenn sie sich nicht auch einen entsprechenden Absatz versprechen würden. Infos zu Preisen und Verfügbarkeit sind mal wieder noch nicht bekannt, aber man kann wohl sicher sein, dass in der nächsten Zeit diesbezüglich einiges zu berichten sein wird.

Weitere Themen: Ivy Bridge Notebooks, hewlett packard

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