Codecheck-App hilft beim umweltbewussten Einkauf

Marie van Renswoude-Giersch
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Mit der App Codecheck.info lassen sich Produkte scannen und auf Umweltsünden überprüfen. So erkennt die App, ob zum Beispiel der Thunfisch in der Dose von einer vom Aussterben bedrohten Fischart stammt oder das bedenkliche Palmöl in einer Creme enthalten ist. Dabei kann Codecheck eine sinnvolle Ergänzung zu Barcoo bieten.

Codecheck ist ein gemeinnütziger Verein aus der Schweiz, der nach eigenen Angaben die größte deutschsprachige Produkt-Datenbank mit interessanten Experteninformationen für Konsumenten bereitstellt. Über die passenden Apps kommt die Datenbank auch auf das iPhone oder Android Smartphone.

Codecheck.info* (kostenlos) bietet seit der letzten Aktualisierung neben Nährwert-Ampel, (Öko-)Testberichten und Erklärungen zu Inhaltsstoffen weitere umweltkritische Informationen. So warnt die App einerseits, wenn ein Lebensmittelprodukt eine bedrohte Fischart beinhaltet oder bei Kosmetika, die Palmöl aufweisen. Palmöl ist aus dem Grund bedenklich, da für die Produktion Regenwaldbestände in Indonesien und Malaysia massiv zerstört werden. Die Informationen dazu stammen von Greenpeace Schweiz.
Die zu überprüfenden Produkte können in der Anwendung über den Strichcode, Hersteller oder Produktnamen aufgerufen werden. Auch nach bestimmten Inhaltsstoffen kann gesucht werden.

Mit der Anwendung Barcoo* (kostenlos) lassen sich Produkte wie Lebensmittel oder Kosmetika scannen und prüfen. Dabei basiert die App auf einer größeren Auswahl fremder Quellen wie eBay, testberichte.de oder der Verbraucherzentrale Hamburg. Die Informationen zu den Lebensmitteln sind hier etwas umfangreicher und man erfährt beispielsweise gleichzeitig etwas zur Sozialverantwortung des jeweiligen Herstellers oder, ob bei der Produktion Gentechnik eingesetzt wird. Ein Preisvergleich und Echtheits-Check sind hier inbegriffen.

Dafür bietet sich Codecheck gerade bei Kosmetikprodukten als Ergänzung zu Barcoo an. Hier wurden ein paar Produkte gefunden, die bei Barcoo nicht enthalten sind. Nach Angaben des Vereins sind insgesamt 35245 kosmetische Mittel verzeichnet. Im Test warnte Codecheck beispielsweise davor, dass die Zahnpasta einen Farbstoff aufweist, der sich im Tierversuch als krebserregend herausstellte.

Alternativ kann der Produkt-Scan auch auf der Website erfolgen. Um den Barcode einzuscannen, lässt sich hier die Webcam einsetzen.

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