Palm-CEO: Ich glaube an ein Überleben als eigenständiges Unternehmen

Tizian Nemeth

Palm lebt und vor allem überlebt, glaubt man Jon Rubinstein, Chef des angeschlagenen Handy-Herstellers. Das Unternehmen geriet vor allem durch schlechte Verkäufe des Palm Pre in eine finanzielle Schieflage und im März kollabierte daraufhin der Aktienkurs. Rubinstein sieht dennoch eine Zukunft als eigenständiges Unternehmen, wie die Financial Times berichtet.

Eine Option zur Rettung des Unternehmens könnte das eigene Betriebsystem sein. Dieses könnte man anderen Handy-Herstellern gegen einen Obolus überlassen und damit die Finanzen wieder anschieben. Allerdings sei auch ein Verkauf des Unternehmens eine weitere Option. Zuletzt hatte die Gerüchteküche den Computerhersteller Lenovo mit Palm in Verbindung gebracht (wir berichteten).

Der Optimismus beim Palm-CEO ist zumindest ungebrochen: Er sei positiv gestimmt, was die Zukunft des Unternehmens angehe, bestätigt er der Financial Times. Um diese Aussage zu untermauern verweist er darauf, dass Palm im dritten Quartal 2009 in der Kasse noch 592 Millionen US-Dollar vorweisen konnte. Zudem sollen neue Smartphone-Generationen beim Umschwenken auf einen neuen Erfolgskurs helfen.

Bild: Jayel Aheram, “Soldiers Organized Services (SOS) Might Shut Down”. Some rights reserved. Flickr.


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