Palm Pre verkauft sich schlechter als erwartet

Thomas J. Weiss
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Der Pre sollte einst ein kostengünstiger iPhone Killer werden und sorgte nach seiner Markteinführung zunächst für reges Interesse, nun allerdings kämpft Palm mit großen Problemen. Um fast 20 Prozent hat der Aktienkurs nachgegeben, nachdem der Hersteller seine Aussichten für das dritte Geschäftsquartal deutlich nach unten korrigiert hat.

Zwischen 285 und 310 Millionen US-Dollar Umsatz möchte Palm nun zum Abschluss des laufenden Quartals verkünden, so die aktuelle Schätzung. Es endet zum Ende des Monats. Der Einbruch ist signifikant: Analysten hatten Forbes zufolge im Durschnitt mit rund 435 Millionen Dollar Umsatz gerechnet.

Jon Rubinstein, der bei Apple bis 2006 die iPod-Entwicklung geleitet hat und nun an der Spitze von Palm steht, erklärt Mitarbeitern, Partnern und Investoren: Palm arbeite eng mit den Netzbetreibern zusammen, um die Absätze zu steigern. Allerdings dauere die Annahme der Palm-Produkte durch die breite Öffentlichkeit länger als gedacht.

An der Wall Street gab die Palm-Aktie nach der Korrektur um 19,28 Prozent nach, die offiziellen Finanzergebnisse wird der Hersteller am 18. März veröffentlichen.


Externe Links
  • WSJ – As Its Phones Flop, Palm Shares the Blame

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