ReRAMS: Die Zukunft der Speicherbausteine

Tizian Nemeth
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Zusammen mit dem Speicherhersteller Hynix Semiconductor plant HP neue Computer-Speicher auf Memristor-Basis zu entwickeln. Vorteil der neuen ReRAMs sind neben einem deutlich geringeren Stromverbrauch auch die Fähigkeit, anders als bei DRAMs, Daten dauerhaft zu speichern. Mit den ReRAMs stünden dem Anwender somit die Vorteile von DRAM- und Flash Speichern zur Verfügung.

DRAMs zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine hohe Datendichte auf kleiner Chipfläche unterstützen. Die Daten speichern sie aber nur so lange, wie Strom anliegt. Dafür erfolgt der Zugriff auf die Daten deutlich schneller als beim Flash-Speicher. Diese wiederum speichern Daten dauerhaft.

Ein Kreuzung aus beidem würde nun einen schnelleren Datenzugriff erlauben, die Daten dauerhaft speichern und könnte aufgrund der höheren Datendichte auf gleichem Raum mehr Speicherplatz bieten. Denn während die Flash-Hersteller derzeit Bauteile mit einer Strukturbreite von 25 Nanometern produzieren können, sind es bei den ReRAMS 3 Nanometer.

Für den Anwender interessant wird es, sobald HP und Hynix Semiconductor serienreife Speicherchips produzieren, die dann in Smartphones, Tablet-Geräten und Computern zum Einsatz kommen. Das Ergebnis wären höhere Speicherkapazitäten und ein geringerer Stromverbrauch, der vor allem bei mobilen Geräten für längere Laufzeiten sorgen würde. Zusätzlich könnten die ReRAMS künftig auch Prozessorarbeit übernehmen, wie Stanley Williams von HP erklärt.

Bild: Some rights reserved by J. J. Yang, HP Labs

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