HTC: Noch mehr schlechte Nachrichten

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Nein, HTC scheint es wirklich nicht besonders gut zu gehen.  Erst gestern habe ich mich über die derzeitige Strategie des taiwanesischen Unternehmens gewundert, da wird heute schon nachgelegt. Wie? HTC entlässt Mitarbeiter und schließt Standorte.

HTC: Noch mehr schlechte Nachrichten

HTC, Dir ging es einstmals so gut, und nun „müssen“ wir Medien leider immer öfter Negativschlagzeilen verbreiten. So auch die  aktuellste Entwicklung, die dafür sorgt, dass rund 1.000 Mitarbeiter sich demnächst nach einer neuen Stelle umsehen müssen. Grund dafür ist, dass die kürzlich auf den Markt gebrachte One-Serie scheinbar weniger Gewinn abwirft, als geplant. Wie die Digitimes aus Taiwan berichtet, steht HTC aufgrund der schwachen Absatzzahlen der One-Serie in Europa und Nordamerika so sehr unter Druck, dass keine andere Möglichkeit besteht, als Mitarbeiter zu entlassen. So werden Büros in Brasilien und eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung im amerikanischen Bundestaat North Carolina demnächst geschlossen.

HTC selbst scheint die Sache recht gelassen zu sehen, da im Gespräch mit der Digitimes mitgeteilt wurde, dass diese Maßnahmen saisonbedingt seien und aufgrund neuer staatlicher Regelungen durchgeführt werden müssen. Naja, das werden die Mitarbeiter, deren Arbeitsverträge nicht verlängert werden, sicherlich auch verstehen. Klar ist wohl auch, dass für ein Unternehmen, das insgesamt 16.500 Angestellte hat, ein solcher Stellenabbau „nicht erheblich“ ist, wie das Unternehmen selbst aussagt.

Und auch in der Zukunft sind weitere Entlassungen nicht abwegig, je nachdem, wie das Geschäft in der zweiten Hälfte dieses Jahres läuft. Die Prognosen jedenfalls stehen nicht besonders gut, wenn es nach der Investmentbank Goldman Sachs geht, denn dort ist man der Meinung, dass „HTCs Liefermenge in Nordamerika gegenüber dem Vorjahr um 68 Prozent auf 6,7 Millionen, und in Europa um 38 Prozent auf 5,8 Millionen einbricht.”

Ach ja, und ein kleines Update zu der Beats by Dre-Sache gibt es auch: Die Rückgabe der Anteile war scheinbar eher unfreiwilliger Natur, denn wie CNET berichtet, konnte HTC die finanziellen Zusagen an die Kopfhörerfirma nicht einhalten. Nein, nein, gut klingt das wirklich nicht.

Was denkt Ihr? Macht HTC etwas falsch und wenn ja, was? Was könnte dem Unternehmen helfen, sich wieder besser auf dem Markt zu positionieren und stärker gegen die Konkurrenz zu machen?

 

Quellen: DigiTimes und CNET via Golem, Bildquuell: mobilitydigest

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Weitere Themen: HTC One (E8), Desire 816, HTC One M8, HTC Desire 310, Magic (HTC), Desire Z (HTC), Tattoo (HTC), Hero ( Android 2.1 ) (HTC), Hero (HTC), HTC


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