HTC-Reaktion auf Empfangsprobleme mit HD7 beschert Déjà-vu

Florian Matthey
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Wer die Berichterstattung über HTCs Windows-Phone-7-Smartphone HD7 beobachtet, fühlt sich an den Sommer erinnert. Berichte über Empfangsprobleme des HD7, die dann auftreten, wenn der Benutzer das Gerät in einer bestimmten Weise berührt, ähneln denen über das iPhone 4. Die Erklärungen des Herstellers ähneln denen Apples.

HTC bekräftigt, dass Industrial Design dem Unternehmen sehr wichtig sei. Um gute Signalstärke zu garantieren, positioniere der Hersteller Antennen an einer Stelle, die der Benutzer nicht regelmäßig anfasst. Allerdings sei es unumgänglich, dass sich die Signalstärke vermindere, wenn der Benutzer die Antenne mit seiner Handfläche oder Fingern verdecke. Solange eine adäquate Netzabdeckung besteht, ist sich HTC nach ausführlichen Tests sicher, dass die Empfangsstärke und Leistung mehr als ausreichend sei.

Im Sommer hatte Apple mit ähnlichen Anschuldigungen zu kämpfen. Zum “Antennagate”-Problem erklärte Steve Jobs auf einer Pressekonferenz, dass es sich nicht um ein iPhone-spezifisches Phänomen handele – Smartphones seien nicht perfekt. Zum Beweis zeigte Apple diverse Demonstrationsvideos, die einen Rückgang der Signalstärke auch bei anderen Smartphones demonstrierten. Seinerzeit wehrte sich HTC gegen Apple und betonte, dass Apples Empfangsprobleme deutlich stärkere Auswirkungen hätten als bei den eigenen Produkten.

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