Nächste Runde im Patentstreit: HTC verklagt Apple in den USA

Florian Matthey
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Apple streitet sich in diesen Tagen nicht nur mit Samsung, sondern auch mit HTC vor Gericht um die eigenen Patente. Doch das in Taiwan ansässige Unternehmen wehrt sich: Bei der internationalen Handelsbehörde der USA hat der Android-Smartphone-Hersteller nun einen Importstopp von Macs, iPhones, iPods und iPads beantragt. Die Geräte verletzten HTC-Patente.

Neben dem Antrag bei der Behörde hat HTC Apple auch vor einem Bezirksgericht im US-Bundesstaat Delaware verklagt. Bei dem Gerichtsverfahren geht es laut Reuters im Einzelnen um drei HTC-Patente aus den Jahren 2008 und 2010, die sich unter anderem mit einer WLAN-Anbindung von IT-Systemen befassen. HTC verlangt eine wegen Vorsätzlichkeit um ein Dreifaches erhöhte Schadensersatzzahlung. Bei der US-Handelsbehörde seien insgesamt drei Verfahren anhängig.

Apple hatte HTC seinerseits wegen mutmaßlicher Patentverletzungen in Delaware verklagt. Die Apple-Sprecherin Kristin Huguet wiederholte der Nachrichtenagentur gegenüber die Aussage des Apple-CEO Steve Jobs, dass Mitbewerber ihre eigene Technologie entwickeln und nicht die von Apple stehlen sollten. HTCs Chef-Justitiarin Grace Lei beteuert wiederum, dass HTC alles tun werde, um das eigene geistige Eigentum zu schützen – auch der Partner und Kunden wegen.

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