Google will HTC kaufen: 5 Antworten auf die wichtigsten Fragen

Kaan Gürayer
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Gibt es für HTC doch noch ein Licht am Ende des Tunnels? Angeblich will Google das verlustreiche Smartphonegeschäft des taiwanischen Konzerns übernehmen. Die Verkaufsgerüchte haben viel Kopfkratzen ausgelöst: Wir beantworten die 5 wichtigsten Fragen zur Übernahme – kurz und verständlich. 

Warum überhaupt HTC?

Angesichts der ständigen Hiobsbotschaften aus dem Hause HTC erscheint das Interesse Googles an der Smartphonesparte des Unternehmens zunächst etwas merkwürdig. Bei genauerem Hinsehen offenbart sich HTC aber als attraktiver Übernahmekandidat für den US-Konzern: Trotz der andauernden Probleme konnte HTC in den vergangenen Jahren stets beweisen, dass der Hersteller noch immer innovative Smartphones bauen kann, wie zuletzt auch unser Test des HTC U11 gezeigt hat.

Bei den Taiwanern arbeiten viele fähige Ingenieure, Designer und Programmierer, auf deren Expertise Google durch einen Kauf von HTC direkt zugreifen könnte. „Acqui-hiring“ wird das Prinzip einer Übernahme genannt, das nur zum Ziel hat, sich talentiertes Personal zu sichern. Dass HTC und Google sich bereits „kennen“ und auf eine lange Gesichte zurückblicken können (zum Beispiel wurde das allererste Android- und Nexus-Smartphone von HTC gefertigt), dürfte bei Googles Überlegungen ebenfalls eine Rolle spielen.

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