Huawei und ZTE: US-Kongress warnt vor Zusammenarbeit

Wenn es nach dem amerikanischen Kongress ginge, wäre eine Zusammenarbeit mit den chinesischen Mobilfunkunternehmen Huawei und ZTE verboten, da diese ein großes Sicherheitsrisiko für darstellen würden. 

Huawei und ZTE: US-Kongress warnt vor Zusammenarbeit

 

Der Bericht, der im Laufe des heutigen Tages vom Intelligence Committee des Repräsentantenhauses in den USA veröffentlicht werden soll, teilt mit, dass den beiden chinesischen Firme Huawei und ZTE, von denen wir auch hierzulande Mobilfunkgeräte kennen, die Zusammenarbeit mit amerikanischen Unternehmen untersagt werden sollte. Dazu zählen Fusionen und Übernahmen von amerikanischen Unternehmen durch die beiden Firmen, außerdem sollen private amerikanische Firmen entmutigt werden, mit einem der beiden Konzerne zusammen zu arbeiten.

Huawei und ZTE

Während Huawei und ZTE in Deutschland vielleicht (noch) nicht zu den bekanntesten Unternehmen zählen, sieht die Sache in deren Heimat ganz anders aus: Huawei ist der weltweit zweitgrößte Anbieter von Telekommunikations-Equipment, ZTE der fünftgrößte. Zum Angebot gehören Geräte wie Router, Schalter für Mobilfunkgeräte und vieles mehr.

Die “Bedrohung”

Warum warnt der Kongress vor einer Zusammenarbeit? Der Grund hierfür liegt in den starken Verbindungen, die sowohl Huawei als auch ZTE in der Vergangenheit zum chinesischen Staat und/oder dem Militär hatten. Vor allem Huawei wird auch heute noch eine solche Verbindung vorgeworfen. Kritiker der beiden Konzerne gehen davon aus, dass deren Technologie eine Überwachung oder sogar eine Fernbedienung durch den chinesischen Geheimdienst ermöglicht. Noch nicht ganz klar ist, ob die Kritik des US-Kongresses sich auch auf die Mobilfunksparte der Unternehmen bezieht, oder ob es dabei ausschließlich um den Bereich der Infrastruktur für Telekommunikation geht. Sowohl ZTE als auch Huawei habenin den vergangenen Jahren Geräte für andere Hersteller gebaut und in der jüngsten Vergangenheit damit angefangen, Mobilfunkgeräte unter dem eigenen Markennamen anzubieten.

Quelle: ZDNet, Bild: Dude Meets Dad

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