Infinity Ward - Insider meint, das Studio sei tot

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Die letzte Zeit war eine sehr schlechte und harte Zeit für den großen Publisher Activision. Erst wurden die beiden Köpfe des erfolgreichen Studios Infinity Ward, das dem Publisher die Modern Warfare-Reihe bescherte, gekündigt, dann musste man zusehen, wie ein Mitarbeiter nach dem anderen das Studio verließ. Eine Klage haben sie auch noch am Hals.
Nun verriet ein Insider gegenüber Kotaku, wie es wirklich um den Publisher und das Studio steht:

Activision Blizzard fürchtet sich zu Tode. Sie hätten all das niemals kommen sehen. Sie können gerade gar nicht glauben, was vor sich geht. Als erstes haben sie uns irgendeinen Bullshit über aufgeschobene Zahlungen all des Geldes, das sie uns noch schulden, erzählt. Es sollte mit später erfolgenden Teilzahlungen verrechnet werden. Das war zu dem Zeitpunkt, als Todd und Frank uns verließen. Als die Eröffnung von Respawn bekannt wurde und all die Leute abwanderten, haben sie nur die Hände vor dem Gesicht zusammengeschlagen.
Sie haben die beiden fantastischsten Chefs gefeuert, die wir je erlebt haben und uns dann mit einer Menge Geld übers Ohr gehauen, das sie uns eigentlich versprochen hatten. Es gibt nichts was sie tun könnten, um unser Vertrauen und unseren Respekt wiederzuerlangen. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass sie das jetzt wissen.
Infinity Ward, so wie ihr es bisher kanntet, ist tot. Und es wird weiter auseinanderbröckeln. Es gibt noch viele weitere Veteranen, die definitiv abwandern werden.

Ziemlich harte Worte. Jedoch meint der Branchenkenner und Analyst Michael Pachter, dass die freigewordenen Plätze von Activision schnell wieder besetzt werden.

Weitere Themen: Modern Warfare Patch 1.7, Infinity Ward

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