Call of Duty - Die Geschichte der erfolgreichsten Shooter-Reihe aller Zeiten

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(Jens) In weniger als drei Wochen ist es soweit: Dann erscheint mit Black Ops der mittlerweile siebte Teil der Call of Duty-Reihe. Grund genug also, dass wir uns einmal mit der Geschichte dieser unfassbar erfolgreichen Serie befassen.

Call of Duty - Die Geschichte der erfolgreichsten Shooter-Reihe aller Zeiten

Infinity Ward wird gegründet

Die Geschichte von Call of Duty beginnt im Jahre 2001. Damals verließen 22 Mitarbeiter das Entwicklerstudio 2010, Inc., welches für Medal of Honor: Allied Assault verantwortlich war, aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit dem Publisher Electronic Arts und gründeten ihre eigene Firma: Infinity Ward. Ein Jahr darauf kaufte Activision 30 Prozent der Anteile des Unternehmens, 2003 folgte dann die komplette Übernahme. In diesem Jahr erschien auch das erste Call of Duty, mit welchem man die Konkurrenz von EA direkt in den Schatten stellte.

In CoD schlüpft der Spieler, wie es mit der Zeit typisch für die Serie wurde, in die Rollen unterschiedlicher Soldaten auf der Seite der Alliierten und kämpft sich durch die Normandie und die Sowjetunion (Stalingrad zum Beispiel). Dabei hat man schon damals auf eine äußerst dichte Atmosphäre gesetzt, die durch häufig ausgeführte und spektakuläre Skript-Ereignisse erzeugt wird. Die Grundzutaten der Reihe haben sich also schon im ersten Teil bewährt und zeichnen diese bis heute aus. Dass der Titel letztendlich nur eine große, bombastische Schießbude ist, war einem damals, wie auch heute, vollkommen egal, da man sich einfach richtig in das Spielgeschehen hineingezogen fühlt.

Call of Duty erschien für den PC, Mac und, wer vermisst es nicht, das Nokia N-Gage. Neben der beeindruckenden Singleplayer-Kampagne hat auch der erste Serienteil schon einen äußerst gelungenen Mehrspieler-Modus zu bieten, in dem ihr in den Spielmodi “Deathmatch”, “Team Deathmatch”, “Search and Destroy”, “Retrieval” und “Behind Enemy Lines”. Die ersten beiden Modi brauche ich wohl niemandem zu erklären und “Search and Destroy” dürfte jedem CoD-Fan ein Begriff sein. Hier muss das eine Team eine Bombe legen und zünden, das andere muss eben genau das verhindern. Im Grunde hat Infinity Ward sich hier an Counterstrike bedient. Bei “Retrieval” muss ein Team einen Gegenstand stehlen und in seine Basis bringen und bei “Behein Enemy Lines” kämpft ein kleines Team an Alliierten gegen eine Überzahl an Achsenmächten-Spieler und muss so lange wie nur möglich überleben.

2004 erschien mit United Offensive ein Add-On zu Call of Duty, welches 13 neue Missionen für die Solo-Kampagne und neue Inhalte für den Multiplayer bietet, so zum Beispiel eine Bazooka und einen Flammenwerfer als neue Waffen. Auch die Erweiterung wurde sehr für ihre Atmosphäre gelobt, die Grafik von CoD war zum Zeitpunkt des Erscheinens jedoch schon ziemlich angestaubt.

Weitere Themen: Modern Warfare Patch 1.7, Infinity Ward

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