Alienware S-4 7500

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(Holger) Seit langem hat wieder einmal ein Test-System von Alienware den Weg zu uns in die Redaktion gefunden. War das "Roswell Alien Obduktions"-Video noch ein Fake, so ist das was wir Euch heute in der Sendung zeigen die Realität.

Alienware S-4 7500

Eins vorweg: Die Innereien des “S-4 7500″ sind wieder einmal auf dem aktuellsten Stand und damit gehört auch dieser “Komplett-PC” zu den teureren Vertretern seiner Art. Im Vergleich zu dem was einige Zeitschriften dieser Tage für einen Rechner ausgeben ist dieser PC jedoch noch ein echtes Schnäppchen.

Das im Alienware-typischen “Cyborg Green” wurde im Vergleich zu älteren Modellen etwas überarbeitet. Die Kanten wirken schärfer und insgesamt hat es ein wenig an Höhe verloren. Im Inneren geht es aufgeräumt zu. Alle Kabel sind sauber verlegt und auch auf kleine Details wurde geachtet. So gibt es kein Kabel zur Seitenverkleidung mehr. Die Stromversorgung der Beleuchtung in den Türen wird über kleine Kontaktflächen hergestellt.

Über die Performance des mit dem kleinen Quad-Core Core 2 Quad Q6600 ausgestatteten Test-Systems gibt es ebenfalls keine Beschwerden. Wer noch etwas mehr ausgeben will, kann noch zu einem der beiden “Core 2 Extreme”-Varianten von Intel greifen.

Lediglich der Treiber von NVIDIA macht in Kombination mit den SLI-Grafikkarten unter Vista noch hin und wieder Probleme. Der Beta-Treiber von NVIDIA in Version 101.41 hat aber schon eine erhebliche Besserung gebracht. Wer also SLI unter Vista benutzt und Probleme hat, sollte sich diese Version mal herunterladen und installieren.

Die Performance der beiden Karten wird allerdings erst bei Auflösungen jenseits der üblichen LCD-Auflösung von 1.280 x 1.024 bemerkbar. Wer also keinen großen Monitor besitzt, der auch hohe Auflösungen unterstützt, kann getrost auf SLI mit zwei GeForce 8800 GTX verzichten.

In Kombination mit dem 24-Zoll-Display von Dell ist die gehobene Leistung bei einigen Spielen aber schon sinnvoll, wenn man auch in detailreichen, schnellen Situationen über der 30-fps-Marke bleiben will.

Das Display unterstützt HDCP und ist damit vollständig kompatibel mit den DVD-Nachfolgern Blu-Ray und HD-DVD. Für den Anschluss weiterer Geräte steht unter anderem auch noch ein Komponenten-Eingang zur Verfügung, an den man beispielsweise eine Konsole anschließen kann.

Passend zum großen Monitor hat unser Test-System auch ein Blu-Ray-Laufwerk, das nicht nur Videos wiedergeben kann, sondern die relativ neuen Medien auch beschreiben kann. Ob der bis dato hohe Aufpreis allerdings sinnvoll ist sei dahingestellt.

Der Rechner kostet in Kombination mit dem 24-Zoll-Display stolze 6.199 Euro. Die kleinste Konfiguration des “S-4 7500″ beginnt bei 2.199 Euro. Zugegeben: Rechner von der “Stange” sind nicht für jeden Geschmack etwas, aber es gibt auch viele Käufer, die sich nicht perfekt mit jeder einzelnen Komponente eines PC auskennen und trotzdem eine schnelle, gut abgestimmte Maschine suchen. Man muss ja nicht gleich zur teuersten Konfiguration greifen. Es fahren schließlich auch viele S-Klassen durch Deutschland, die nicht noch von AMG getuned wurden.

Auf der folgenden Seite findet Ihr noch mal die genauen technischen Details des Rechners.

Weitere Themen: Alienware, Intel Driver Update Utility, Intel PROSet/Wireless Software and Drivers, Intel PROSet/Wireless Software and Drivers, Intel Remote Keyboard, Pocket Avatars, Intel Chipset Device Software (INF Update Utility), Intel® PRO Netzwerk Treiber, IntelProSet/ Wireless und Treiber, Intel

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