Intel Friday Night Game in Moskau - das Blog (Tag 2)

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(Uli) Konnte es noch schlimmer kommen nach dem ersten Tag? Man mag es kaum glauben. Aber lest selbst, was uns am zweiten Tag im winterlichen Moskau widerfahren ist.

Intel Friday Night Game in Moskau - das Blog (Tag 2)

Tag 2

Nach einer heißen bzw. kalten Nacht (je nach Öffnungsgrad des Fensters) fanden wir uns am nächsten Morgen alle zum Frühstück ein, das wir nach dem Schock beim Abendessen noch eilig von einer externen Firma bestellt hatten. Bis auf den Kaffee, der nur nach zwei Stück Zucker und viel Milchpulver genießbar wurde, schmeckte auch alles gar nicht so schlecht.

Unser nächstes Vorhaben war die Besichtigung der Location. Auf den Fotos sah das ja schon recht beeindruckend aus, wir waren also gespannt und zogen in einer größeren Gruppe los. Als wir dann jedoch an einem Restaurant vorbeizogen, das qualitativ hochwertiges Essen und bekannte Geschmäcker versprach (McDonald’s), konnten einige nicht widerstehen und die Gruppe teilte sich auf – perfekterweise in die, die den Weg kannten, und die, bei denen das nicht der Fall war – uns. Wir irrten also bei etwa -20 Grad mit abgefrorenen Zehen durch den “Prospekt Mira” und suchten nach dem treffend betitelten “Haus 119″ – ein dezenter Schock traf uns, als wir einen Russen mit einer Karte des Geländes trafen. Dort waren alle Objekte mit einer Nummer versehen – es gab allerdings keine dreistellige. Es gab nur noch wenig Hoffnung, dass wir jemals den Weg zur Location finden würden.

In bester Tradition von Sherlock Holmes stellten wir jedoch Nachforschungen an – und siehe da, auf dem Bild des Hauses erkannten wir eine kleine Nummer 26. Nachdem kurz diejenigen, die uns eine falsche Nummer gegeben hatten, dazu verdonnert wurden, für den Rest der Tage nur noch das Essen im Hotel zu sich zu nehmen, erreichten wir endlich das Ziel.

Eine kurze Besichtigung der noch leeren Location und eine Massenbestellung Cheeseburger später fuhren wir mit einem Kleinbus ins Zentrum, um mal mehr von der Stadt zu sehen als nur das Hotel. Unser Fahrer Micha, auch bei eisigen Temperaturen mit offener Jacke unterwegs, navigierte das Gefährt durch den Stau, der omnipräsent war. Am Roten Platz angekommen, wurden uns gleich taschenweise russische Fellmützen angedreht, natürlich mit der Beteuerung, es werde am Tag danach mindestens doppelt so kalt – vermutlich hätten die Verkäufer uns von wolkenlosem Himmel und 30 Grad plus erzählt, wenn sie Badehosen verkauft hätten.

Unser weiterer Weg führt uns an den Ort, wo wir das erste ordentliche Essen des Tages zu uns nahmen – ironischerweise im Internetcafe 4Game. Dort verbrachten wir den Rest des Abends und fuhren zurück ins Hotel, Marke “Russischer Anhalter”: Man stelle eine Deutschrussin an den Fahrbahnrand, sie winkt ein Auto heran, verhandelt einen Preis, das Auto fährt uns zum Hotel. Ein bisschen mulmig wird einem schon, wenn man mit einem Unbekannten als Fahrer durch Moskau unterwegs ist. Wir kamen aber wohlbehalten im Hotel an.

Morgen sollte es also so weit sein – das Intel Friday Night Game in Moskau. Welche Hindernisse sich da auftaten, das erfahrt Ihr morgen.

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