Intel Friday Night Game in Moskau - das Blog (Tag 3)

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(Uli) Bereits zwei Tage waren wir in der Hauptstadt Russlands unterwegs gewesen und hatten schon einige Überraschungen erlebt. Nun war der Freitag gekommen, der Tag des Events. Aber lest selbst, mit welchen Problemen wir auch an diesem Tag wieder konfrontiert wurden.

Intel Friday Night Game in Moskau - das Blog (Tag 3)

Tag 3

Der Tag begann um kurz vor 8 Uhr, als uns ein Mitarbeiter der Eventcrew unsanft aus dem Schlaf pochte – leider hatte er nicht beachtet, dass es die Zimmernummer 517 zweimal im Hotel gab und er die falsche gewählt hatte. Im Halbschlaf wurde noch die Zeit bis 10 Uhr abgewartet und sich dann in die Lobby geschleppt. Das Frühstück war direkt in die Location bestellt worden, wohin wir uns dann vom Hunger getrieben auch auf den Weg machten.

Der Vortag hatte seine Spuren hinterlassen und in weiser Voraussicht wählten wir eine Abkürzung – dachten wir. Letztendlich sparten wir wohl etwa 100 m Fußstrecke und wollten nach unserer Ankunft im Haus 26 erstmal ordentlich was essen. Aber Fehlanzeige – da wir uns nicht von Netzwerkkabeln und sonstiger Ausrüstung ernähren wollten und das Catering noch lange nicht eingetroffen war.

Schweren Herzens nahmen wir also Abstand von unseren Frühstücksplänen und schaute…ähm, halfen wir russischen Eventtechnikern beim Aufbau. Dass die überall rauchten, obwohl der Boden leicht entflammbar war, störte auch nicht weiter, da die Temperaturen in der Halle etwa um den Gefrierpunkt lagen – die Heizung hatte nämlich auch Verspätung.

Wer jetzt denkt, dass damit genug Probleme aufgetreten waren, der liegt falsch. Es ergaben sich nämlich noch, in ungeordneter Reihenfolge, diese Widrigkeiten:

1. Die gelieferten Rechner hatten eine andere Version des Motherboards, dadurch dauerte das Setup doppelt so lang.
2. Die gelieferten Mikrofone funktionierten nur sporadisch und waren außerdem alle komplett unterschiedlich.
3. Die Übertragungstechniker sprachen alle ausschließlich Russisch – und unsere Dolmetscher waren kaum in der Lage, die technischen Begriffe zu übersetzen.
4. Die Spieler von Begrip mussten einen bestimmten Zug erwischen.
5. Baschis Busshuttle steckte in der Stadt im Stau fest.

Die Krönung des Abends war jedoch, dass wir bei der geplanten Übertragung kein Tonsignal bekamen – wir mussten also auch die Sendung auf GIGA 2 abblasen, denn ein Bild ohne Ton wäre wohl wenig hilfreich gewesen. Nichtdestotrotz sahen wir vor Ort ein tolles Spiel in WarCraft III und eine euphorische Menge, die ihrem CS-Team bei jeder gewonnenen Runde zujubelte – leider konnten sie nur drei für sich entscheiden.

Was macht man also nach einem solchen Abend, dessen einziges Produkt für die deutschen Zuschauer eine Aufzeichnung ist, die erst später ausgestrahlt werden kann? Einige zogen sich ins Hotel zurück, andere tauchten ins Moskauer Nachtleben ab und versuchten vergebens, die Russen unter den Tisch zu trinken.

Das Event ist also vorbei und Ihr könnt es erstmalig am Mittwoch um 20 Uhr anschauen – da wir am letzten Tag nichts weiter gemacht haben als zu warten – auf den Bus, auf den Flug, auf die Landung, endet dieses Blog hier. Hoffentlich für Euch ein kleiner Einblick, was so ein Event auch für uns bedeutet und dass nicht immer alles so einfach ist, wie es scheint – schon gar nicht in einem Land mehrere tausend Kilometer von der Heimat entfernt.

Bis zum nächsten Intel Friday Night Game – am 23. Februar geht’s in Hamburg los!

Weitere Themen: Intel Driver Update Utility, Intel PROSet/Wireless Software and Drivers, Intel PROSet/Wireless Software and Drivers, Intel Remote Keyboard, Pocket Avatars, Intel Chipset Device Software (INF Update Utility), Intel® PRO Netzwerk Treiber, IntelProSet/ Wireless und Treiber, Intel Grafik Treiber, Intel

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