Fragwürdige Absprachen: IT-Unternehmen vor Einigung mit US-Justizministerium

Florian Matthey
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Apple, Google Intel Adobe, Intuit und die Walt-Disney-Tochter Pixar sollen vor einer Einigung mit dem US-Justizministerium stehen, um ein wettbewerbsrechtliches Verfahren zu verhindern. Die US-Regierung glaubt, dass die Unternehmen Absprachen getroffen haben, Mitarbeiter nicht voneinander abzuwerben – um Gehälter niedrig zu halten.

Das Wall Street Journal berichtet, dass einige der genannten Unternehmen eher bereit wären, sich außergerichtlich mit dem Ministerium zu einigen als andere. Ein Verfahren bringe für beide Seiten Risiken mit sich: Das Ministerium müsste beweisen, dass eine solche Absprache tatsächlich besteht und darüber hinaus darlegen, dass sie den Mitarbeitern tatsächlich schadete. Für die Unternehmen bedeutete ein Erfolg des Ministeriums wiederum die Gefahr, dass im Anschluss Mitarbeiter gerichtlich gegen sie vorgehen, um den für sie entstandenen Schaden geltend zu machen.

Im Rahmen der Ermittlungen soll das Ministerium auch erkannt haben, dass solche Absprachen nicht nur im IT-Sektor zu finden sind. Das Ergebnis einer Einigung oder auch eines Gerichtsverfahrens könnte daher Signalwirkung für die gesamte US-Wirtschaft haben – und eine Regel festlegen, bis zu welchem Ausmaß entsprechende Absprachen zulässig sind.

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