Intel arbeitet Ivy Bridge ins LineUp ein

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Intels nächste Prozessorgeneration steht vor der Tür, wenn auch das genaue Datum der Markteinführung der Ivy Bridge getauften Serie noch nicht wirklich fest steht. Die lang ersehnte Übersicht, welche Modelle genau und mit welcher Taktung und welchen Fähigkeiten diese ausgerüstet sein werden, ist aber jetzt von Intel veröffentlicht worden.

Intel arbeitet Ivy Bridge ins LineUp ein

Turbo Boost 2.0
In dem von Intel veröffentlichten PDF-Dokument fehlen zwar noch die i3-Core-Prozessoren der dritten Generation, alle weiteren Notebook- und Desktop-CPUs werden aber gelistet, darunter eben auch die i5 und i7-Modelle der dritten Generation. Es fällt vor allem auf, dass diese mit ziemlich hohen Taktraten arbeiten werden, wie zum Beispiel das Schlachtschiff i7-3820 mit 3,6GHz oder ein i7-3770K mit 3,4GHz zeigen, die sich zusätzlich bis auf knapp unter 4GHz schrauben lassen. Dies zu verwirklichen hat Intel auch die Turbo-Boost Technologie überarbeitet und nennt diese nun Turbo Boost 2.0.

Die neuen Grafikprozessoren heissen HD4000 und HD2500, was allseits geäusserte Spekulationen bestätigt. Einige der neuen CPUs sind daher in der Lage, Wireless Display Signale auszusenden oder sich per Quick Sync Video mit Wiedergabegeräten zu verbinden.Interessanter als das ist aber eine Klassifizierungsfolie, der zu entnehmen ist, dass Intel mit der dritten Generation auch das Versprechen abliefert, RPGs oder andere “intense 3D” Games spielbar zu machen.

Wie auch bei den vorhergehenden Serien haben die i7-Modelle die meisten Threads in den meisten Kernen, und zwar bis zu 6 Kerne beziehungsweise 12 Threads. Die mittelgroße i5-Serie wird dagegen auch in der neuen Variante weiterhin überwiegend von 4 Threads in 2 oder 4 Kernen getrieben. Ähnliches gilt für das LineUp der Notebook-CPUs, die zum Einen ebenso mit einem durchschnittlich höheren Takt arbeiten, zum Andern einen ähnlichen Kernel-/Thread-Sprung von i5 zu i7 hinlegen.

Abgesehen von solchen Feinheiten unterscheiden sich die Ivy Bridge Prozessoren aber natürlich vor allem durch die Strukturbreite der verwendeten Dies. Bei der erreichten Verkleinerung von 32 auf 22nM kann man wohl auf jeden Fall von einem Generationswechsel sprechen, der auch mit einer allgemeinen, etwa 15%igen Leistungssteigerung einher gehen soll. Wir freuen uns jedenfalls schon jetzt auf die ersten Testsysteme, zu denen unter anderem ein Alienware M17 gehören wird. Bis zum Sommer wird es aber vermutlich noch dauern, bis man einen echten Überblick hat.

Ivy Bridge

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