Intel Haswell: Erste Desktop-Chips sollen im April erscheinen

Florian Matthey
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Auf Sandy Bridge und Ivy Bridge folgt Haswell: Im Frühjahr 2013 sollen die ersten Prozessoren der neuen Intel-Generation erhältlich sein. Zunächst wird es nur Desktop-Chips geben, die theoretisch Kandidaten für neue iMacs wären, dann sollen Notebook-Prozessoren folgen.

Intel Haswell: Erste Desktop-Chips sollen im April erscheinen

Ebenso wie die aktuellen Ivy-Bridge-Chips wird Intel die Haswell-Prozessoren mit einer 22-Nanometer-Fertigungsmethode herstellen und auf “dreidimensionale”, also Tri-Gate-Transistoren setzen. Letztgenannte Technologie versieht jeden Transistor mit drei Steueranschlüssen oder “Gates”, was schon bei den aktuellen Core-i-Prozessoren für weniger Stromverbrauch bei gleicher Leistung sorgte.

Die neuen Haswell-Prozessoren sollen gegenüber der jüngsten Generation einen CPU-Leistungszuwachs von “mindestens zehn Prozent” bieten. Viel stärker ins Gewicht fällt jedoch das Plus in Sachen GPU-Leistung: Die integrierten Grafikprozessoren sollen doppelt so schnell sein wie diejenigen, die Intel für die Ivy-Bridge-Chips verwendet.

Die chinesische Website VR-Zone (via Mac Rumors) will eine Liste derjenigen Haswell-Prozessoren erhalten haben, die Intel im April 2013 veröffentlichen wird. Hierbei handelt es sich um Desktop-Prozessoren, die Intel weiterhin “Core i5″ und “Core i7″ nennen werde.

Diese könnten theoretisch in neuen iMacs zum Einsatz kommen. Da Apple jedoch gerade erst neue iMac-Modelle veröffentlicht hat, erscheint es als unwahrscheinlich, dass die nächste Generation schon im Frühjahr folgen wird. In den letzten Jahren hat Apple zunächst die MacBooks mit der jeweils jüngsten Prozessor-Generation ausgestattet – da es zunächst nur Desktop-Haswell-Chips geben wird, wäre wohl ab Frühsommer mit neuen MacBooks zu rechnen.

Fürs MacBook Air könnte potentiell eine neue besonders stromsparende Variante der Haswell-Chips interessant werden – diese hat Intel zwar für “Hybrid”-Ultrabooks entwickelt; also solche, die sich in ein Tablet “umwandeln” lassen. Da Apple aber ein Freund möglichst langer Batterielaufzeiten fürs MacBook Air ist, könnte der Chip auch für Apples dünnstes Notebook eine Option sein.

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