Intel Ivy Bridge macht Retina-Macs möglich

Flavio Trillo
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Der Präsentation der neuen CPU-Plattform Ivy Bridge aus dem Hause Intel ließ sich bereits eine OpenCL-Fähigkeit entnehmen. Jetzt kamen weitere Details ans Licht. Prozessoren der kommenden Core-i-Reihe werden außerdem die so genannte 4K-Auflösung unterstützen. Das heißt: Zukünftige Macs könnten wie das iPhone 4 mit Retina-Displays ausgestattet werden.

Intel gab die Spezifikationen von Ivy Bridge auf seinem alljährlich stattfindenden Entwickler-Forum in San Francisco bekannt. Man wolle der Konkurrenz kräftig einheizen und mit integrierter Grafik sogar dedizierten GPUs Paroli bieten, meldet vr-zone.com. Demnach ermöglichen die Prozessoren einerseits Display-Auflösungen von bis zu 4096 x 4096 Pixel.

Zusätzlich zur 4k-Auflösung seien außerdem dank einer Multi Format Codec Engine (MFX) mehrere 4K-QuadHD-Videostreams gleichzeitig möglich. Ganze Wände mit 4K-Videos können so aus einem einzigen integrierten Grafikprozessor gespeist werden. Eine erstaunliche Leistung, die selbst hochwertige Grafikkarten ins Schwitzen bringen kann.

Angeblich werden die CPUs der Ivy-Bridge-Plattform einen Leistungsvorsprung von bis zu 60 Prozent gegenüber Sandy Bridge geben. Sandy-Bridge-Chips sind auch in den meisten aktuellen Macs verbaut. Bei Appleinsider spekuliert man über die Möglichkeiten einer 4K-Auflösung in Apple-Produkten wie dem Thunderbolt-Display oder dem iMac. Das Ergebnis: 4096 x 2304 Pixel bei einer Dichte von 174 Pixel pro Zoll – beachte man den üblichen Abstand von etwa 60 Zentimeter zum Bildschirm, könne das ohne weiteres als “Retina Display” durchgehen.

Apple führte den Begriff “Retina-Display” als erstes für das iPhone 4 ein. Es verfügt über eine Pixeldichte von 326 ppi. Aus der üblichen Entfernung von etwa 30 Zentimetern könne man einzelne Bildpunkte nicht mehr erkennen, erklärte Steve Jobs während der Präsentation des Smartphones im vergangenen Jahr.

Intels Ivy Bridge wird für das kommende Jahr erwartet. Die nächste Aktualisierung der Mac-Reihe aus Cupertino könnte also schon mit den neuen Prozessoren ausgestattet werden.

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