Intel: Quad-Core Atoms mit besserer Grafik ab 2013

von

Intels aktuelle Atom-Plattform mit den Modellen N2600/2800 wurde aufgrund ihrer Schwächen im grafischen Bereich schwer gerügt und hat gegen die aktuellen APUs von AMD für den Bereich der Netbooks und NetTops eigentlich keine Chance auf bessere Absatzwerte. Dem soll ab 2013 mit der momentan in Ultrabooks zu findenden HD3000/4000 Grafikeinheit nachgeholfen werden, die dann im Verbund mit den kommenden 22nM-Atoms vielleicht doch einen brauchbaren Leistungsschub bringen könnten.

Intel: Quad-Core Atoms mit besserer Grafik ab 2013

Für das Gesamt-Jahresergebnis des Konzerns mag es keine große Rolle spielen, aber im Bereich der Netbooks und NetTops* kann Intel schon länger keinen Boden gut machen. Der Kritik an den Atom-basierten Systemen, beziehungsweise an deren grafischen Potential haben sie bisher nur wenig entgegen zu setzen, beispielsweise die höhere TDP der AMD-Maschinen. Dass die Kompetenz der Entwicklungsabteilung von Intel nicht unbedingt bei GPUs liegt, ist jedoch bekannt und lässt sich leider auch bei den Ultrabooks erkennen, denen jedoch erst jüngst eine Geforce-Unterstützung zu Gute kam. Eine ähnliche Kombination “bastelte” Intel vor wenigen Jahren auch mit der ION bzw. ION2-Plattform zusammen, die den entsprechenden Geräten immerhin die Wiedergabe von FullHD-Material beibrachte.

Ab 2013 wird es dann “Valleyview”-Atoms geben, wie heise aus einer Mailingliste zitiert, die eben auf der 22nM-Fertigungstechnik beruhen und dann mit einem “ivy bridge graphics core” gebundlet werden. Das sind jedoch genau die, die auch in Ultrabooks zum Einsatz kommen, insofern ist diesbezüglich noch keine große Freude aufgekommen, und die darüber hinaus gehende Informationsfreude hält sich in Grenzen. Es ist zwar so, dass diese Kerne “modular” aufgebaut sind und der gewünschten TDP (Thermal Design Power) angepasst werden können, diese möchte Intel aber voraussichtlich möglichst gering halten, so dass nicht zwingend mit einem Leistungsschub gerechnet werden könne

Vielleicht presst Intel aber auch so viel Leistung aus einem Atom der neuen Serie, dass sie eine derartige Schwäche ausgleichen können, denn immerhin sollen diese teils mit vier Kernen ausgestattet sein, eben als QuadCores gebaut werden. Den Weg der Implementierung möglichst vieler Komponenten auf einem Chip, das SoC-System, wird bei Intel übrigens auch weiter voran getrieben, indem die sogenannte Southbridge integriert wird. Ausprobieren kann man das Ganze dann vielleicht auf der CeBIT 2013.

Weitere Themen: Intel® PC-Mainboard DX58OG, Intel® PC-Mainboard DX58SO, Intel® PC-Mainboard DX58SO2, Intel® PC-Mainboard DZ68DB, Intel® PC-Mainboard DQ67OW, Intel® PC-Mainboard DQ67SW, Intel® PC-Mainboard DQ67EP, Intel® PC-Mainboard DQ57TM, Intel® PC-Mainboard DQ57TML, Intel


Kommentare zu diesem Artikel

Anzeige
GIGA Marktplatz