Ivy Bridge: Intels iCore der dritten Generation erhält Releasetermin

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Auf dem alljährlich stattfindenden Intel Developer Forum in Beijing hat der Halbleiterriese nun die Katze aus dem Sack gelassen: der Releasetermin für die ersten offiziellen Ivy Bridge CPUs wird der böse 23te sein, noch diesen Monat. Somit dürfte der übernächste Montag eine Art Generationsgeburtstag am Launchday werden, die komplette Prozessorpalette wird aber wohl erst im Hochsommer im Vertrieb angekommen sein.

Ivy Bridge: Intels iCore der dritten Generation erhält Releasetermin

Zu Beginn wird sich die Auslieferung der Prozessorneuentwicklungen auf die Modelle mit vier Kernen, also QuadCore, beschränken, weiß beispielsweise die Computerbase zu berichten. Dual Core Versionen für Notebooks und die speziellen Stromspar-Varianten für die neuen Ultrabooks würden aber voraussichtlich sehr schnell nachkommen, vielleicht weil grad gutes Wetter ist auf hoher See und so der Dampfer besser durchkommt. Für die DualCore-Prozessoren der Ivy Bridge Serie für Desktops wurde allerdings das Veröffentlichungsdatum vom “dritten Quartal” noch nicht zeitlich nach vorne korrigiert, womit es eben bis zum genannten Hochsommer dauern könnte, bis die Serie dann endlich komplett am Markt ist, so dass Intel die Prozessoren der Sandy Bridge Serie aussortieren kann.

4K-Auflösung ab 2013

Wie interessierte Leser vielleicht mitbekommen haben steckt in vielen Ivys eine HD4000 Grafikeinheit von Intel, wenn auch nicht in allen. Diese sei angeblich schon für die Darstellung der Mega-Auflösung 4K geeignet, zugunsten derer FullHD in den nächsten Jahren immer mehr verschwinden soll, schreiben die Kollegen in einem weiteren Artikel. Dass die implementierte GPU in gewissen Bereichen so ihre Schwächen hat, wissen die Tester ja aus eigener Erfahrung, den angeblichen 4K-Support kommentieren sie interessanter Weise dennoch nicht. Aber 4K sind am Rechner eben nicht immer 4K; will sagen, dass ein Datenstrom mit wenig Informationen eben auch nur wenig Rechenaufwand erfordert, da die fehlenden Bildinformationen unter Umständen einfach vom TV aufgefüllt werden, so dass das auch mit doppelt so vielen Punkten noch ginge, nur leider bescheiden aussähe.

Bei sehr aufwendigen Filmen mit hoher Datenrate wird das Modell dagegen voraussichtlich schnell am oberen Ende angekommen sein, weswegen auch nicht vor 2013 mit entsprechend fähigen Intel-GPUs gerechnet werden könne. Die Wiedergabe eines “dicken Datenstroms” setzt jedoch auch einen schnellen Datenträger voraus, um nur mal einen weiteren Punkt neben der CPU/GPU-Kombination zu nennen.

Übertakten? Geht auch…

Am oberen Ende hatte man die Ivy Bridge Prozessoren aber auch bereits, doch in puncto “Übertaktungsfähigkeiten” unterscheidet sich die neue Serie wohl kaum von ihren Vorgängern der gleichen Bauart größerer Form, die aktuell im Umlauf ist, so dass es dazu eigentlich auch nicht wirklich etwas zu berichten gibt.

Uuuund: Ultrabooks

Als wenn das alles noch nicht genüge, kündigt sich noch so mir nichts dir nichts eine kräftige Preissenkung bei den Ultrabooks* an, die bis auf 699,- US-Dollar fallen könnten. Dies wird zwar sicher erst einmal nur die bisher auch schon erhältlichen Modelle betreffen. Das ein oder andere interessante System, das die Palette der Ultrabooks auf bis zu 75 neue Modelle aufblähen wird, wird aber sicher auch zu gefallen wissen, doch die stellen wir euch dann in einzelnen Artikeln vor, wenn es endlich, endlich soweit ist…

Ivy Bridge

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