Ivy Bridge und OpenCL: Intel verspricht mehr Grafikleistung

Flavio Trillo
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Dank OpenCL übernimmt der Grafikchip Arbeiten, die eigentlich nicht direkt in sein Aufgabengebiet fallen und entlastet so den Hauptprozessor. Apple hat den Standard propagiert und seit OS X 10.6 Snow Leopard in sein Betriebssystem integriert. Jetzt kündigt Intel an, mit der nächsten CPU-Generation endlich auch OpenCL zu unterstützen. Gute Nachrichten fürs MacBook Air.

Leider unterstützt Intel diese Technologie auf aktuellen Prozessoren aus der Reihe “Sandy Bridge” nicht. Nur GPUs von NVidia und ATI gehören zu den glücklichen OpenCL-kompatiblen Mikrochips. Für das jüngste MacBook Air bedeutet dies: Kein OpenCL. Aufgrund einer Klage Intels gegen NVidia darf der Hersteller keine Onboard-Grafik mehr für Apple-Rechner produzieren.

Für die nächste Generation der Core-i-CPU kündigte Intel jetzt auf dem jährlich stattfindenden Entwickler-Forum in San Francisco erhebliche Leistungssteigerungen an und endlich auch OpenCL-Funktionen. Angeblich habe der Hersteller eine Geschwindigkeitszunahme von 60 Prozent versprochen.

Mit einem Update im kommenden Jahr könnte also auch Apples dünnstes Notebook endlich von OpenCL profitieren. Die neuen Prozessoren werden laut Intels Roadmap für März oder April 2012 erwartet. Im Übrigen unterstützt Ivy Bridge außerdem den Übertragungsstandard USB 3.0 – ob Apple den größeren MacBooks nächster Generation neben Thunderbolt zusätzlich auch diesen Steckplatz spendieren wird?

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