SSDs mit bis zu 600 GB: Intel setzt auf MLC-Speicher

Tizian Nemeth
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SSDs von Intel könnten bis Ende des Jahres deutlich an Speicherkapazität zulegen. So soll beispielsweise die X25-E-Serie für den Einsatz in Unternehmen bis zu 400 Gigabyte Speicherplatz erhalten, die X25-M-Serie für den Privatanwender sogar bis zu 600 Gigabyte, berichtet XBitlabs.

Um die höheren Speicherkapazitäten zu erreichen, wendet sich der Hersteller von den SLC-Chips ab und wird auch in den SSDs für den Business-Bereich auf MLC in 32 Nanometer Fertigungsweise setzen. Es sinken zwar die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten, aber die Datendichte wird erhöht.

Damit setzt Intel im Gegensatz beispielsweise zu Solidata (wir berichteten) auf die günstigeren Chips, die Datengeschwindigkeiten will der Festplatten-Hersteller durch verbesserte Controller und Firmware erhöhen.

Vorteil der MLC-Chips sind die größeren Datendichten, allerdings unter anderem zu Lasten der Lebensdauer. Bei einem Ausfall dieser Zellen ist die Bitfehlerrate deutlich höher als bei SLC-Speichern, da jede Zelle mit mehreren Bits belegt wird.

Auch bei den 1,8 Zoll-SSDs aus der X18-M-Serie, die beispielsweise im MacBook Air Platz finden, will Intel die Speicherkapazität erhöhen – bis zu 300 Gigabyte an Daten finden dann auf der Festplatte Platz.

Zu den Preisen hat der Hersteller noch nichts verlauten lassen. Da Intel aber die günstigeren MLC-Chips verbaut, sollten sie moderat sein.

Bild: Balazs Gal, “intel-34nm-x25-m-ssd”. Some rights reserved. Flickr.

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