Facebook und Co. gefährlicher als Porno-Seiten

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Im Internet lauern Gefahren nicht nur auf einschlägigen Webseiten mit pornografischen Inhalten oder Portalen, wo man sich illegale Filme, Musik und Software auf den heimischen Rechner holen kann, sondern auch in sozialen Netzwerken, in Suchergebnissen und sogar auf Videoportalen wie YouTube.

Facebook und Co. gefährlicher als Porno-Seiten

Wie der russische Spezialist Kaspersky Lab nun mitteilt, geht für Nutzer das größte Risiko nicht von Webseiten mit nicht jugendfreien Inhalten aus, sondern von sozialen Netzwerken und Videoportalen. So soll laut einer Statistik von Kaspersky Lab bereits jeder fünfte schädliche Link in einem sozialen Netzwerk gepostet werden. Der Grund dafür ist auch recht einfach. Da die Menschen eine sehr lange Zeit in sozialen Netzwerken verbringen, sind sie für Cyberkriminelle ein lukratives Ziel, um sie mit manipulierten Links auf verseuchte Webseiten zu locken. Rund 21 Prozent aller schädlichen Links hat man in sozialen Netzwerken ausfindig gemacht. Vor allem auf Facebook und dem russischen Klon VKontakte.

Die meisten schädlichen Links, nämlich 31 Prozent, findet man aber auf Videoportalen wie YouTube. Diese werden unter einem Video als Kommentar gepostet. Auch von den Suchmaschinen geht eine Gefahr aus oder besser gesagt, von den manipulierten Suchergebnissen. Sie sollen für 22 Prozent aller schädlichen Links verantwortlich sein. Webseiten mit nicht jugendfreien Inhalten würden nur auf 14 Prozent kommen. Wer sich einigermaßen sicher im Netz bewegen möchte, sollte immer ein aktuelles Antiviren-Programm auf dem Rechner haben und nicht unbedarft jeden Link anklicken.

Weitere Themen: YouTube, Kasperspy RannohDecryptor, TDSSKiller, Kaspersky Lab Product Remover , Kaspersky Anti-Virus 2014, Kaspersky Security für Mac , Kaspersky Security, Facebook


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