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Kaspersky-Gründer fordert personenbezogene IDs

Tizian Nemeth
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Für Eugen Kaspersky, seines Zeichens Mitbegründer des Sicherheitssoftwareentwicklers Kaspersky, sind Benutzer-IDs der Weg zu einem sicheren Internetverkehr. Datenpannen wie bei Facebook – zuletzt konnten Dritte den Chat zwischen dem Benutzer und einem seiner Kontakte mitverfolgen – könnten auf diese Weise der Vergangenheit angehören.

Kaspersky befürwortet die generelle Verwendung von ID-Karten-Lesegeräten, wie sie beispielsweise einige baltische Länder und auch britische Banken einsetzen. Jeder Anwender, der das Internet betreten möchte, muss sich nach der Vorstellung Kasperskys zunächst mit einer ID identifizieren.

Vor allem in Hinblick auf soziale Netzwerke und Online-Shops sieht der Entwickler einen erhöhten Sicherheitsbedarf. In einer Kaspersky-Studie rangiert beispielsweise Facebook unter den Top vier der Seiten, auf denen Hacker nach Daten von Anwender phishen. Auf Platz eins dieser Liste liegt PayPal, gefolgt von eBay

“In vielen sozialen Netzwerken sind die Anwender sehr unvorsichtig, sie vertrauen jedem. Viele Menschen benehmen sich so, dass sie persönliche Informationen freigeben”, zitiert PC Authority den Kaspersky-Gründer.

Das der Internetnutzer allerdings durch die personengebundenen IDs zu einem gläsernen Anwender wird, sieht er nicht so dramatisch: “Internet Service Provider überprüfen die ID- und die MAC-Adressen der Geräte. Sie benutzen sie für Polizeiuntersuchungen, also wo liegt der Unterschied?”

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Weitere Themen: TDSSKiller, Kaspersky Anti-Virus 2016, Kasperspy RannohDecryptor, Kaspersky Lab Product Remover , Kaspersky Security für Mac , Kaspersky Security, Kaspersky

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