Leica i9: Die Leica-Kamera für das iPhone 4

Marie van Renswoude-Giersch
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Mit der Leica i9 haben die Produktentwickler Black Da eine interessante Kamera-Hülle für das iPhone vorgestellt. Der Begriff “Hülle” ist eigentlich nicht ganz korrekt – die Leica i9 ist eine eigenständige Kamera mit eigenem Bildsensor und optischem Zoom. Das iPhone wird auf der Rückseite eingesetzt und erweitert die Kamera um einen Touchscreen und Internetfähigkeit.

Noch steht nicht fest, ob es die Leica i9 jemals in Produktion schaffen wird. Bisher handelt es sich dabei nur um ein vorgestelltes Konzept, dem weder Apple noch Leica bisher zugestimmt haben. Bei ihrem “Traumprojekt” haben sich die Black Design Associates, die anscheinend große Leica-Fans sind, Gedanken darüber gemacht, wie sich die Vorteile zweier schöner Produkte verbinden lassen: Das zeitlose Design mit der professionellen Linse einer Leica-Kamera und den großen Touchscreen und die Internetfähigkeit des iPhones. Die 12.1-Megapixel-Kamera ist direkt, und unabhängig vom iPhone-Prozessor, einsetzbar. Sie bietet CMOS Bildsensor, 8x optischen Zoom und eine entsprechende Brennweite ab 35mm.

Die Rückseite der Kamera lässt sich wie eine alte 35mm-Filmkamera aufschnappen. Statt eines Films wird hier das iPhone eingesetzt und über einen 30-pin connector mit der Kamera verbunden. Mit einer entsprechende Leica-App könnten Fotos und Videos von der Kamera auf das iPhone übertragen werden. Aufnahmen ließen sich dann direkt auf Portalen wie Flickr oder Facebook hochladen und weitergeben und könnten mit Kamera-Apps bearbeitet werden. Unklar ist jedoch, ob das iPhone zum Telefonieren aus der Hülle genommen werden müsste.

Gemäß dem zeitlosen Design von Leica-Kameras ist die Rückseite der Kamera austauschbar, sodass auch zukünftige iPhone-Versionen kompatibel bleiben. Bei einem von Black Da geschätzten Produktpreis von 900 – 1.200 US-Dollar wäre dies auch angebracht.

Weitere Themen: iPhone 4, Kamera, iPhone, Leica

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