Lenovo ruft 160.000 ThinkCentre PCs zurück

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Lediglich zwei Vorfälle haben genügt, die aktuelle Rückrufaktion bei Lenovo zu veranlassen, mit der der Konzern mal eben 160.000 All-in-One PCs der Modellserien ThinkCentre M70z und M90z* zu einer Überprüfung in die Werkstatt bittet. Da es sich bei den genannten Vorfällen um Brandunfälle handelte, sind betroffene Kunden gehalten, ihren PC schon aus Sicherheitsgründen lieber ins “RepairCentre” zu schicken, damit am Ende aus dem ThinkCentre kein BurnCentre wird.

Lenovo ruft 160.000 ThinkCentre PCs zurück

Aber, Spaß beiseite, so ein Brand ist natürlich nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, nur ist Elektronik da in der Regel eher weniger anfällig. Dass wirklich eine “Gefahr” besteht, wenn die Anwender ihre PCs weiterhin benutzen würden, wollte Lenovo dementsprechend in den FAQ zu dieser Rücksendeaktion auch nicht wirklich bejahen. Dennoch raten sie Betroffenen recht eindringlich, das “Problem” nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und ihre ThinkCentres möglichst bald zu einem Check im Reparaturzentrum anzumelden.

Ob Lenovo die Netzteile nun zu klein dimensioniert hat und sie deswegen heiß laufen, oder ob sie womöglich schlecht verdrahtet wurden und eine aufgeheizte Brücke für die “Brandstiftung” verantwortlich ist, ist letztlich egal. Peinlich ist die

Aktion allemal, der positive Werbeeffekt einer solchen Aufmerksamkeitsgewinnungsmaßnahme dürfte sich in engen Grenzen halten. Aber auch, weil bei langjährigen Kennern durch so etwas das Gefühl entsteht, dass Lenovo die hohe Wertigkeit der alten Think-Computer* von IBM wohl nicht aufrecht erhalten kann, ein trauriges Kapitel.

Ob der eigene PC nun betroffen ist, oder nicht, lässt sich dafür aber ganz professionell auf der Lenovo-Site anhand der eigenen Serien- und Modellnummer überprüfen. Insbesondere Großkunden mit mehr als 50 betroffenen Rechner sollten sich wohl darum kümmern, schreibt Lenovo noch dazu. Diesen stünde dann sogar ein spezieller Ansprechpartner zur Verfügung…na dann.

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