In einem Jahr passiert nicht nur Gutes, sondern es gibt auch Sachen, die Dich geärgert oder traurig oder sogar wütend gemacht haben. Um Dich noch mal an die größten Aufreger zu erinnern, habe ich für Dich die größten Enttäuschungen des Jahres zusammengetragen.

Schade: 5 Dinge, die uns 2016 voll enttäuscht haben

Ein weiteres spannendes Jahr geht zu Ende, es gab viele wunderbare Erinnerungen, aber nicht alles war schön. Ein paar Dinge haben uns in den letzten zwölf Monaten sehr enttäuscht, weil sie entweder nicht den Erwartungen entsprachen oder einfach nur traurig sind. Manches Spiel scheiterte an seinen eigenen Ansprüchen und von manchen Ankündigungen haben wir uns einfach mehr versprochen. Ich habe die fünf größten Enttäuschungen zusammengetragen und erklärt, was unserer Redaktion nicht gepasst hat.

Das Thema der lästigen Release-Verschiebungen hat eine ordentliche Erwähnung in dieser Kategorie knapp verpasst. Dabei waren wir natürlich trotzdem ziemlich enttäuscht, dass Spiele wie South Park: Die rektakuläre Zerreißprobe, Persona 5 und The Legend of Zelda: Breath of the Wild nicht mehr in diesem Jahr (bei uns) erschienen sind, sondern auf 2017 verschoben wurden. Aber gut Ding will eben auch Weile haben, weswegen wir die Sache mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehen. Erzähl uns von Deinen Enttäuschungen 2016 in den Kommentaren!

Los geht’s: Die 5 größten Enttäuschungen

Lohnt sich No Man's Sky?
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Reaktionen auf No Man’s Sky

No Man‘s Sky gehörte zu den am meisten erwarteten Spielen in diesem Jahr und der Hype schien keine Grenzen mehr zu kennen. Diese aufgetürmten Erwartungen sind dann mit der Veröffentlichung in sich zusammengesackt und was folgte war eine Umkehr in Form von Hasstiraden und Anfeindungen. Viele fühlten sich von Entwickler Hello Games getäuscht, denn das Weltraum-Erkundungsspiel entsprach nicht dem, was sie sich ausgemalt hatten. Sogar von Sony und Geoff Keighley gab es kritische Kommentare, obwohl beide Teil der übertriebenen Hype-Befeuerungsmaschinerie und damit auch Teil des Problems waren.

Allerdings waren nicht alle enttäuscht von No Man‘s Sky. Das Spiel war im Kern genau das, was die Entwickler in ihrer ursprünglichen Vision angekündigt hatten: Du kannst schier endlose Welten entdecken und Orte finden, die wahrscheinlich sonst kein anderer Menschen jemals finden wird. Dass nicht alles interessant oder spannend ist, machte weder den Entwicklern noch einigen begeisterten Fans etwas aus. Inzwischen ist auch das erste große Update mit neuen Features erschienen, die No Man’s Sky noch näher an das Spiel bringen, was viele wahrscheinlich schon zum Launch erwartet haben – obwohl lange klar war, dass No Man’s Sky zunächst unfertig sein wird.

No Man‘s Sky gehört daher aus vielerlei Gründen zu den größten Enttäuschungen in diesem Jahr. Nicht, weil es ein schlechtes Spiel ist, im Gegenteil. Es ist ein sehr anderes Spiel, aber eines, das gerade deswegen ein spannendes Experiment war. Leider war es aber nicht das Spiel, das sich viele erhofft hatten – und das mündete in vielen enttäuschten Gesichtern. Genauso enttäuschend waren aber auch die Reaktionen aus der Community, die selbst nach 40 Stunden Spielzeit ihr Geld zurückforderten. Wer hoch steigt, kann tief fallen – die No-Man‘s-Sky-Blase ist in diesem Jahr leider geplatzt. Schade.

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