Zahlen ohne PIN: Mastercard zeigt Kreditkarte mit Fingerabdrucksensor

Stefan Bubeck

Mehr Sicherheit und Komfort: Ein in die Kreditkarte integriertes Sensorfeld soll Bezahlen per Fingerabdruck-Scan ermöglichen.

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Mastercard – So funktioniert die biometrische Kreditkarte mit Fingerabdrucksensor

Gelegentlich wird auch beim Bezahlen per Kreditkarte ein vierstelliger PIN benötigt, ebenso beim Geld abheben am Automaten – sehr umständlich und dabei nicht einmal herausragend sicher. Ein alternativer Ansatz ist die Authentifizierung per Fingerabdruck, wie man es vom Entsperrvorgang zahlreicher Smartphones kennt. So soll der Prozess am Geldautomaten oder an der Supermarktkasse erleichtert werden.

Biometrische Kreditkarte von Mastercard: Zwei Fingerabdrücke werden auf dem Chip gespeichert

Derzeit wird die neue biometrische Mastercard in Südafrika getestet, als nächstes sollen Europa und Asien dran sein. Sogar ein weltweiter Start wird noch für dieses Jahr in Aussicht gestellt. Die Kartenleser im Einzelhandel müssen nicht umgerüstet werden, sie eigenen sich bereits jetzt für das neue Verfahren. In Banken sieht es anders aus: Dort müssten die bestehenden Automaten ersetzt oder umgerüstet werden, da diese die Karten einziehen – so kann man aktuell keinen Fingerabdruck eingeben.

Für Kunden ist es erforderlich, die eigenen Fingerabdrücke (max. 2) beim Finanzdienstleister scannen zu lassen, die dann auf dem Chip der biometrischen Mastercard verschlüsselt gespeichert werden. Beim Bezahlvorgang und beim Geldabheben wird der auf den Sensor gehaltene Finger mit den Informationen auf dem Chip abgeglichen und im die Transaktion erlaubt oder verhindert.

„Verbraucher erleben zunehmend mehr Komfort und Sicherheit durch Biometrie. Ob beim Entsperren des Smartphones oder beim Einkauf online, der einzigartige Fingerabdruck verhilft Verbrauchern zu mehr Sicherheit,“ so Ajay Bhalla, President, Enterprise Risk and Security bei Mastercard.

Quelle: Mastercard

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