Sondersteuer auf Fastfood
(Daniel D.) Dem zunehmenden Übergewicht der US-Bevölkerung will der Kongress mit drastischen Mitteln begegnen: mit einer Fett-Steuer, die ungesundes Essen verteuert.
Ganz im Sinne des Bürgermeisters von Detroit, der schon an der Realisierung seiner Pläne einer Sondersteuer für Hamburger oder Fritten arbeitet, denken die amerikanischen Abgeordneten über ein bundesweit geltendes Gesetz zur Einführung einer Extra-Abgabe für fettiges Essen nach. Grund hierfür sind die (Un-)Summen, die das Gesundheitssystem der USA jedes Jahr in die Übergewichtigen investieren muss.
Zur Zeit sollen fast zwei Drittel der US-Amerikaner an Übergewicht leiden. Fastfood-Ketten wie McDonald’s, Burger King oder KFC werden dafür gern verantwortlich gemacht. Millionen Bürger gehen dort täglich essen. Das gesündere Essen, das inzwischen angeboten wird, ist nicht sonderlich beliebt. Studien führen dies auf Fehlernährung in der Kindheit zurück. Wer als Junge oder Mädchen immer Fastfood bekam, mag als Erwachsener keinen Salat, schreibt die “Ärztezeitung”.
