Alienware: 64-Bit-Unterstützung muss ausgebaut werden

Leserbeitrag
12

(Holger) Erst Anfang der Woche waren Alienware und Dell in den News. Dort ging es um die angebliche Einstellung der XPS-Reihe von Dell, was sich aber als Fehlinformation herausstellte. Jetzt hat Alienware sich aber über die Probleme der PC-Industrie geäußert. Darunter unter anderem das Verlangen, dass die Treiber-Entwickler mehr in die 64-Bit-Zukunft zu investieren.

Alienware: 64-Bit-Unterstützung muss ausgebaut werden

In einem Interview der Kollegen von CNET, sagte Marc Diana, Alienwares Produkt-Manager für Desktop-Systeme, dass Firmen wie Intel, Microsoft, NVIDIA, ATI und AMD ihre Treiber für 64-Bit-Systeme optimieren sollen.

Als Grund dafür nannte er das immer größere Verlangen nach mehr Arbeitsspeicher, vor allem mit dem Hintergrund der aktuellen Preise. Bei 32-Bit-Systemen liegt das Limit bei rund 4 GByte. “Wen interessiert DDR3-Speicher? Wie wär’s mit 4 GByte RAM?”, fragte Diana.

“Ich sage nicht, dass es keine 64-Bit-Treiber gebe, sondern nur, dass es nicht genügend Entwicklungszeit investiert wird, damit Anwender auf die 64-Bit-Betriebssysteme umsteigen.”

Des Weiteren ging es um die Frage nach einzelnen Komponenten, wenn man nur ein beschränktes Budget zur Verfügung hat. “Wenn ich mir eine Komponente aussuchen müsste in die ich investieren würde, wäre es ein wirkliches gutes Mainboard.” Erst danach kämen Dual-Core-Prozessor und eine Grafikkarte der Mittelklasse wie NVIDIAs 8800 GT oder ATIs X2.

Ökonomisch macht DDR3-Speicher für ihn momentan noch keinen Sinn, da die Preise noch zu hoch sind. Erst in sechs Monaten würde diese Investition sinn machen.

Weitere Themen: Alienware, Skype, Microsoft .NET Framework 4.6.2, Windows 10, Internet Explorer 11, Microsoft PowerPoint 2016 Download, Microsoft Visio Premium 2010, Windows Device Recovery Tool, Windows 10 Mobile, Microsoft

Neue Artikel von GIGA

GIGA Marktplatz