FASA vs Microsoft - FASA und die Akte Microsoft: Jordan Weisman tritt nach

Leserbeitrag

Rund drei Monate nach der Veröffentlichung von Shadowrun schlossen die FASA Studios im Sommer 2007 ihre Pforten. Hörte man bisher nicht viel von den damaligen Angestellten, so meldete sich jetzt Firmengründer Jordan Weisman gegenüber GamesIndustry.biz zu Wort und schob den schwarzen Peter ganz offen Microsoft zu. Der Vorwurf: Microsoft habe die Entwicklerkultur des Studios systematisch zerstört und so das Aus der Schmiede auf dem Gewissen. Als Gründe für die Übernahme nannte Microsoft seinerzeit die Marken sowie die Entwicklerkultur der FASA Studios.

Fakt sei laut Jordan Weisman allerdings, dass Microsoft diese Kultur schon kurz nach der Übernahme nach und nach zerstört habe. Im Prinzip setzte dieser Prozess bereits Kurs nach der Übernahme ein, weshalb die FASA Studios nie eine wirkliche Chance hatten. Viel mehr sei das Studio systematisch zerstört worden. Eine Entwicklung, die auch Bungie gedroht haben soll.

Nach der Übernahme der Halo-Macher habe man Weisman damit beauftragt, den Besitzern von Bungie zu verdeutlichen, wie gut die Übernahme gelaufen wäre. Seinerzeit habe sich Weisman die Frage gestellt, ”auf welchem Planeten die Offiziellen von Microsoft eigentlich leben würden”. Zwar gelang es Wiseman nicht, Microsoft davon zu überzeugen, die Halo-Macher weiter in Chicago arbeiten zu lassen, er selbst habe jedoch kleinere Änderungen herbeigeführt, die Bungie im Endeffekt zugute kamen.

So konnte zumindest die Entwicklerkultur von Bungie erhalten werden, während die FASA Studios nach und nach zu Grunde gingen.

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