Google gegen Microsoft: Beschwerde aufgrund der Vista-Suche

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(Holger) Google hatte im April einen 49-seitigen Beschwerdebrief beim US-Justizministerium (Department of Justice, kurz DOJ) gegen Microsoft eingereicht. Grund: Die neuen Suchfunktionen in Vista würden gegen die in 2002 vereinbarten Kartellauflagen verstoßen. Jetzt nannte Google konkrete Fakten, welche Vorwürfe sie gegen Microsoft haben.

Google gegen Microsoft: Beschwerde aufgrund der Vista-Suche

Google sagte am vergangenen Montag, dass die Such-Funktionen von Vista zu sehr mit dem Betriebssystem verankert seien und sie es den Anwendern so schwer machen, alternative Suchprogramme zu benutzen. Auch die Deaktivierung der Suche sei nur umständlich möglich.

Microsoft hat laut sfgate.com die Suchfunktionen in Vista gezielt umständlich gestaltet, mit der Begründung, dass durchgehend eine Indexierung von neuen Dateien notwendig sei. Bei Microsoft ist man sich keiner Schuld bewusst.

Vertreter des Justizministeriums sind nun in Gesprächen mit Microsoft, um die Vorwürfe von Google genauer zu prüfen. Microsoft würde die Probleme beseitigen, wenn es nötig wäre. Der Software-Hersteller ist allerdings verwundert, dass bei der zweijährigen Untersuchung vor dem Release von Vista keine Beschwerden über die Suchfunktion gefunden wurden.

Weitere Themen: Skype, Microsoft .NET Framework 4.6.2, Windows 10, Internet Explorer 11, Microsoft PowerPoint 2016 Download, Microsoft Visio Premium 2010, Windows Device Recovery Tool, Windows 10 Mobile, Microsoft Office 2016, Google

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