Endlich ein iMac für Windows-User: Microsoft stellt Surface Studio vor

Marco Di Lorenzo
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Microsoft bringt den lang erwarteten All-In-One-PC auf den Markt: Surface Studio zielt speziell auf Grafiker, Designer, Filmschaffende und alle anderen Kreativberufe ab. Hierfür setzt Microsoft in Sachen Design und Display neue Standards.

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Microsoft Surface Studio

Surface Studio ist der erwartete Frontalangriff auf den Apple iMac. Das Design ist tatsächlich sehr ähnlich, Microsoft bringt aber fast die ganze Hardware im Standfuß unter, dadurch konnte das Panel selbst mit 12,5 mm extrem dünn konstruiert werden.

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Bildschirm: 13 Millionen Pixel

Anders als erwartet wurde nur eine Größe des Surface Studios vorgestellt. Der Bildschirm misst 28 Zoll in der Diagonale mit einem Surface typischen Seitenverhältnis von 3:2. Das Touchpanel verfügt über 13 Millionen Pixel, das ergibt 192 PPI. Es löst mit 4500 x 3000 Pixeln auf, das ist 60 Prozent schärfer als 4K. Zusätzlich wird der DCI-P3-Farbraum unterstützt. Das Display lässt sich dank der stufenlosen Aufhängung in Höhe und Winkel verstellen.

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Surface Pen und Surface Dial

Dadurch kann das Panel etwa von Grafikern wie ein Zeichenboard genutzt werden. Der Touchscreen unterstützt für diese Einsatzgebiete auch den Surface Pen und ein neues Tool – das Surface Dial. Dabei handelt es sich um ein rundes Tool, welches aussieht wie ein Puck. Es kann auf dem Bildschirm aufgelegt werden und bietet dann schnellen Zugriff auf Untermenüs, wie etwa die Farbpalette. Ebenfalls im Lieferumfang sind eine Surface Maus und ein Surface Keyboard enthalten.

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Surface Studio: Specs

Microsoft verbaut je nach Konfiguration eine Intel Core i5 bzw. i7 CPU der sechsten Generation, 8 bis 32 GB RAM, 1 oder 2 TB an internen Hybrid-Speicher und eine Nvidia GTX 965M bzw. eine GTX980M. Wir fragen uns hierbei, warum man nicht auf die neuen Grafikkarten mit Pascal-Chipsatz und Prozessoren der 7. Genereation setzt.

Ebenfalls im Sockel (250 x 220 x 32,20 mm) verbaut ist ein 2.1-Lautsprecher. Dem User stehen vier USB-3.0.-Anschlüsse, ein Mini-DisplayPort und ein SD-Kartenleser zur Verfügung. Die 5-Megapixel-Kamera an der Front kann genutzt werden, um sich per Gesichtserkennung anzumelden.

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Günstigste Konfiguration: knapp 3.000 US-Dollar

So gut der neue All-In-One-PC aussieht, so utopisch sind dessen Preise. Das Surface Studio beginnt bei knapp 3.000 US-Dollar. Die Version mit bester Ausstattung kostet sagenhafte 4.100 US-Dollar – wie immer vor Steuern. Zum Vergleich: Der teuerste iMac kostet 2.300 Dollar. Die Geräte sollen ab dem 15. Dezember verfügbar sein. Preis und Releasedatum für Deutschland wurden noch nicht bekannt gegeben.

Quelle: Microsoft

Weitere Themen: Microsoft Surface, Super Lucky's Tale, Gears of War 4, State of Decay 2, ReCore, State of Decay, Fable Legends, Marvel Heroes, Escape from XP, Microsoft

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