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Microsoft Internet Explorer verliert weiter an Boden

Bernd Korz

Lange konnte Microsoft seine Dominanz und Pflichtinstallation des Internet Explorer durchziehen, andere Browser litten so sehr darunter, dass sie zeitweise sogar komplett vom Markt verschwanden.

Nur der Firefox schien sich dagegen aufzubäumen und kämpfte um jeden Marktanteil, sogar noch Stellen hinter dem Komma, mit Recht. Nun kam die EU noch mit ins Boot und zog Microsoft einen weiteren Zahn.

Nicht jedoch das sind nur Tatsachen, die den IE von Microsoft immer mehr Marktanteile verlieren lassen, erst der Firefox hat richtig Bewegung in die Sache gebracht und ist sozusagen der echte und wahre Held und Pionier in Sachen Browserkrieg. Die Internetsurfer merkten mehr und mehr, dass der Internet Explorer im Vergleich zu anderen Browsern einfach schlecht ist. Je mehr die Kunden wählen können, desto offener werden sie und so wundert es nicht, dass die aktuellen Nutzerzahlen genau diese Aussage reflektieren.

Im April 2009 konnte der IE noch 67,77% für sich verbuchen, was sogar verglichen mit den nahezu 90% in 2007 schon ein harter Abstieg war, im Februar 2010 waren es dann noch 61,58%, der Abwärtstrend setzt sich seit dem stetig fort. Im Gegensatz dazu konnte sich der Firefox im selbigen Zeitraum kaum verbessern und kam von 23,84% nur auf 24,23%. Dieser Trend zeichnet sich auf für Apples Safari aB, hier kam man von 3,53% lediglich auf 4,45% und auch der norwegische Browser Opera ist nicht wesentlich stärker geworden, so steigt man von 2,04% Marktanteil auf 2,35%.

Wo sind denn nun die Verluste von Microsoft? Hier ist Google der lachende Fünfte im Spiel, mit dem Chrome Chromium schafft man einen Wachstum, der andere vor Neid erblassen lässt. War man im April 2009 noch mit 1,79% eher belächelt worden, sind es im Februar schon 5,61% und der Trend geht weiter nach oben.

Positiv an der Sache ist, dass man sich zwischen Firefox und Chrome einpendelt und die verlorenen Anteile zu 100% aus dem Weggang vom Internet Explorer resultieren. Microsoft wird hier nichts dagegen setzen können und wird diesem Abwärtstrend uneingeschränkt zuschauen müssen, zwar dachte man, dass man mit dem IE 8.0 die Spirale nach unten aufhalten könnte, aber dem ist nicht so. Und wenn nun erst einmal die 200 Millionen Windows Anwender in den nächsten 3 Wochen eine nette Applikation auf dem Bildschirm finden werden,  die einem anbietet, einen alternativen Browser zu installieren, dann könnte es noch einen weiteren Schub in die negative Richtung geben.

Weitere Themen: Internet Explorer, Internet, Skype, Microsoft .NET Framework 4.6.2, Windows 10, Internet Explorer 11, Microsoft PowerPoint 2016 Download, Microsoft Visio Premium 2010, Windows Device Recovery Tool, Microsoft

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