Microsoft-Mitarbeiter: Kaufverbot für Macs und iPads

Hüseyin Öztürk
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Bereits seit Jahren dürfen Geräte wie iPhones, Blackberrys und Palms bei Microsoft von den Mitarbeitern nicht über die Firma bezogen werden. So wie es ausschaut, hat man diese Regelung nun weiter ausgeweitet und verbietet den Angestellten aus den Unternehmensbereichen Sales, Marketing, Services und IT & Operations Group (SMSG) den Kauf von Macs und iPads mit Firmenmitteln.

Microsoft-Mitarbeiter: Kaufverbot für Macs und iPads

Dies geht aus einer Mail hervor, die der Bloggerin Mary-Jo Foley bei ZDNet zugespielt wurde. Demnach dürfen die rund 46.000 Mitarbeiter aus der SMSG bei Microsoft in Zukunft die bereits erwähnten Produkte aus dem Hause Apple nicht mehr mit Firmenmitteln erwerben. Diese sollen aus dem Zones Catalog entfernt werden, wo Produkte für die Einkäufe aufgelistet werden. Die Regelung betrifft nicht nur die USA, sondern soll weltweit gelten und es wird sicherlich einige Zeit in Anspruch nehmen, um das System umzustellen.

Auf Nachfrage von Mary-Jo Foley, ob die Mail von Alain Crozier, Finanzchef der Sales, Marketing & Services Group, echt sei, erhielt sie von Microsoft weder ein Dementi noch eine Bestätigung. Laut der Bloggerin kann man aber davon ausgehen, dass die Anweisung, keine Macs und iPads mit Firmenmitteln zu kaufen, wirklich umgesetzt wird. Es dürfte aber keine allzu große Überraschung sein, da der Konzern bereits in der Vergangenheit ähnlich vorgegangen ist.

Dennoch wird es sicherlich auch in Zukunft noch Abteilungen bei Microsoft geben, die Produkte der Konkurrenz kaufen dürfen. Schließlich wäre es nicht gerade klug, die Geräte der Mitbewerber nicht näher in Augenschein zu nehmen. Zudem wäre es recht schwierig Software-Lösungen für die entsprechenden Produkte bei Microsoft zu entwickeln, wenn keine passenden Geräte zur Verfügung stehen. Solange der Konzern seinen Mitarbeitern nicht verbietet auch privat auf Apple-Produkte zu verzichten, dürfte dieses Vorgehen wohl auch kein Problem darstellen.

Update: Der letzte Satz sollte natürlich wie folgt heißen: Solange der Konzern seinen Mitarbeitern nicht vorschreibt privat auf Apple-Produkte zu verzichten, dürfte dieses Vorgehen wohl auch kein Problem darstellen. Wir danken für den Hinweis aus der Community.

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