Russischer Spion soll bei Microsoft gearbeitet haben

Florian Matthey
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Einer der russischen Spione, die die amerikanische Regierung im eigenen Territorium entdeckt hat, soll bei Microsoft gearbeitet haben. Nach Informationen des Wall Street Journals war der 23-jährige Alexey Karetnikov seit Oktober bei dem Software-Hersteller in Redmond angestellt.

Die US-Behörden sollen nicht viel über die Spione verraten haben. Das Wall Street Journal stellte dann aber eigene Nachforschungen an: Das Facebook-Mitglied Alexey Karetnikov gibt Microsoft als seinen letzten Arbeitgeber an, seine Ausbildung holte er sich an einer Universität in Sankt Petersburg. Sein früherer Arbeitgeber sei “Neobit” gewesen.

Diverse Unternehmen tragen diesen Namen, auffällig sei aber NeoBIT aus Sankt Petersburg: Das Unternehmen spezialisiere sich auf sicherheitsrelevante Technologien und nennen Karetnikovs Universität, das russische Verteidigungsministerium und den russischen Geheimdienst als Partner.

Warum ein russischer Spion bei Microsoft arbeitet, bleibt hingegen unklar. ComputerWorld stellt die Mutmaßung an, dass er vielleicht Screenshots von Windows 8 schießen wollte.

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