WannaCry: Ransomware legt Windows-PCs, Anzeigetafeln der Deutschen Bahn, Krankenhäuser und mehr lahm

Peter Hryciuk

Eine Ransomware, die unter den Namen „WannaCry“ oder „Wanna Cry“ bekannt ist, legt weltweit Windows-Rechner und Systeme in Krankenhäusern oder anderen Einrichtungen lahm. So könnt ihr euch schützen.

WannaCry: Ransomware legt Windows-PCs, Anzeigetafeln der Deutschen Bahn, Krankenhäuser und mehr lahm

WannaCry: Ransomware schlägt weltweit zu

Kaum ein Thema beschäftigt die Nachrichten aktuell mehr, als der Ausfall der Anzeigetafeln der Deutschen Bahn an den Bahnsteigen in Deutschland. Dort zeigt die Ransomware „WannaCry“ ihr böses Gesicht und trifft damit auch Menschen, die sich sonst nicht mit Windows, PCs oder Ransomware beschäftigen. WannaCry soll laut aktuellen Informationen ein NSA-Exploit sein, der bekannt war, man sich davor aber nur schützen kann, wenn man die aktuellsten Updates für Windows installiert hat. Hat man das nicht getan, wie anscheinend viele Unternehmen, aber auch Privatpersonen auf der ganzen Welt, könnte man nun ein Problem haben.

WannaCry verschlüsselt den Windows-Rechner und fordert 300 US-Dollar Lösegeld. Die Fehlermeldung sieht wie folgt aus:

Genau diese Meldung ist auch auf den Anzeigetafeln der Deutschen Bahn aufgetaucht und hat natürlich für Empörung, aber auch Verunsicherung gesorgt. Wie kann ein so großes Unternehmen seine Systeme nicht auf dem aktuellsten Stand haben?

Doch es ist nicht nur die Deutsche Bahn betroffen. Begonnen hat der Angriff in England bei Krankenhäusern. Danach hat sich „Wanna Cry“ wie ein Lauffeuer über den ganzen Planeten verteilt. Neusten Meldungen zufolge musste Renault die Produktion stoppen.

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Angreifer meinten es wohl nicht ernst

Wirklich ernst haben es die Angreifer aber wohl nicht gemeint, denn die Ransomware hatte einen Notausschalter, mit dem die Verbreitung gestoppt werden kann. Ein Sicherheitsexperte hat diesen gefunden. Es musste nur eine Internetadresse angelegt werden.

Es ist aktuell nicht wirklich bekannt, wie umfangreich der Schaden zum jetzigen Zeitpunkt ist. Es wird aktuell von über 100.000 Rechnern gesprochen, die von WannaCry befallen wurden. Doch es könnten natürlich noch mehr werden.

Aktuelle Updates für Windows installieren

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Microsoft hat bereits reagiert und ein Update für Windows XP veröffentlicht – das Betriebssystem, das eigentlich schon ausgemustert wurde. Das zeigt den Ernst der Lage. Doch auch die weiteren Betriebssysteme des Konzerns könnten betroffen sein. Deswegen sollten alle Nutzer von PCs sofort die aktuellsten Updates für das eigene Betriebssystem installieren. Das rät auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik:

Der Patch, der die Sicherheitslücke stopft, stammt vom März 2017.

Behörden haben damit begonnen, den Angriff zu untersuchen und die Schuldigen dafür ausfindig zu machen. Wer betroffen ist, sollte natürlich nicht zahlen.

via heisegolemmalwaretech

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