Midway - Man wollte zuviel

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(Cpt. Kowski) Ein Satz mit X – Das war wohl nix. Um den Publisher Midway steht es gerade nicht all zu gut. Auch der jüngste Plan, die Firma aus den roten Zahlen zu bugsieren, will nicht so richtig funktionieren.

Dabei sah am Anfang alles so vielversprechend aus: Durch die Beschränkung auf die “Unreal Enigine 3″ wollte man effizierter, zuverlässiger und kostengünstiger produzieren. Schließlich könnten die internen Entwickler aus dem reichhaltigen Wissenspool der Kollegen schöpfen.

Doch statt die mächtige Grafik-Engine einfach für die Projekte zu verwenden, habe man noch ewig daran rumgebastelt. Dadurch hätte sich auch die Veröffentlichung der Spiele nach hinten verschoben. So erschien “Stranglehold” ein Jahr später als eigentlich geplant und konnte mit der starken Konkurrenz in Form von “Halo 3″ verkaufstechnisch nicht mithalten.

Nun ruhen alle Hoffnungen auf dem neusten Beat ‘em Up “Mortal Kombat vs. DC Universe”. Auch wenn sich das Spiel verkaufen sollte, hilft es dem Publisher Midway nur für einen überschaubaren Zeitraum. So machte der Konzern allein im dritten Quartal gut 76 Mio. Dollar Verlust.

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