Microsoft verklagt Motorola wegen Patentverletzungen durch Android-Handys

Florian Matthey
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Microsoft hat eine Patentklage gegen Motorola eingereicht. Das Unternehmen sieht durch die Android-Smartphones des Herstellers sein geistiges Eigentum in Sachen Software verletzt: Unter anderem geht es um die Synchronisation von Daten sowie die Anzeige der Signalstärke und der Batterielaufzeit.

Microsoft hat Motorola vor einem US-Bezirksgericht im Staat Washington verklagt und eine Beschwerde bei der International Trade Commission eingelegt. Letztere hat theoretisch die Macht, Importe von Gütern, die amerikanische Patente verletzten, in die USA zu untersagen. Eine solche Beschwerde dient dem potentiell Verletzten meist als Druckmittel.

In einem Blog-Eintrag verteidigt Microsofts Vizepräsident und Rechtsberater Horacio Gutierrez die Klage. Da Smartphones herkömmlichen Computern immer ähnlicher würden, sei die Software heutzutage wesentlich wichtiger als früher. Dementsprechend müssten Inhaber entsprechender Patente ihre Rechte auch einfordern. Klagen von Apple und Oracle seien von dem gleichen Vorhaben motiviert.

Weitere Themen: Android, Moto Z Play, Motorola Moto Z , Motorola Moto G4 Plus , Motorola Moto G4 , Motorola Moto X Force, Moto 360 Sport, Motorola Moto X Style, Motorola Moto G (2015), Motorola Mobility

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