Motorola hilft, den Bootloader eigener Geräten zu entsperren

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Ihr seid im Besitz eines Android-Gerätes von Motorola und wollt dieses rooten und dessen Bootloader entsperren? Dann folgt doch einfach Motorolas offizieller Anleitung, wie Ihr genau dies in ein paar simplen Schritten durchführen könnt, um danach Euer Gerät noch mehr modifizieren zu können.

Motorola hilft, den Bootloader eigener Geräten zu entsperren

Motorola ist zwar nicht der erste Hersteller, der einen offiziellen Weg aufzeigt, wie die Bootloader eigener Android-Geräte entsperrt werden können, doch ist der Schritt für viele Besitzer definitiv ein guter. Wie immer bei einem solchen Vorgang macht Ihr die ganze Sache allerdings auf eigene Gefahr, da die (wenn auch geringe) Chance besteht, dass Ihr Euer Gerät bei dem Vorgang beschädigt. Solltet Ihr den Bootlader aber dennoch entsperren wollen, führt Motorola fünf Schritte an, mit denen Ihr dies schnell und unkompliziert durchführen könnt. Diese wären:

  1. Schaut, ob Euer Gerät entsperrt werden kann oder nicht
  2. Installiert Fastboot und die Android SDK
  3. Installiert die aktuellsten Motorola USB-Treiber
  4. Verifiziert, dass Fastboot Euer Gerät erkennt
  5. Unterzeichnet die Garantie-Verzichtserklärung (falls Ihr also Eurem Gerät durch das Entsperren also Schaden hinzufügt, habt Ihr keinen Anspruch mehr auf die Garantie) und sendet diese ab

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Bisher werden noch nicht besonders viele Motorola-Geräte unterstützt, zu diesen zählen derzeit das Motorola XOOM WiFi (weltweit) und die Motorola RAZREntwickler Edition (Europa), dann noch das Motorola XOOM von Verizon (USA) und das Photon Q 4G LTE von Sprint (ebenfalls USA). Weitere Geräte sollten in der Zukunft aber auch zu erwarten sein.

Ansonsten lest Euch alles gut auf der Seite durch, bevor Ihr an Eurem Motorola-Gerät herumspielt.

Hinweis: Bitte bedenkt, dass Ihr Eurem Gerät mit einem Root auch schaden könnt. Selbst wenn die Gefahr gering ist, besteht sie dennoch. Des Weiteren erlischt die Garantie für das Gerät. Deshalb überlegt Euch, ob das wirklich sein muss und wenn ja, holt Euch lieber jemanden dazu, der sich ein wenig mit der Materie auskennt, da es bei dem Vorgang vielleicht bei dem ein oder anderen auch mal zu Komplikationen kommen kann. Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir für keine etwaigen Schäden, die Ihr an Euren Geräten anrichtet, verantwortlich sind und dass Ihr jegliche Modifikationen an Eurem Gerät auf eigene Gefahr vornehmt.

Quelle: Motorola via Pocketnow

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