Die Roadmap bis zur ersten fertigen Version klingt äusserst engagiert, wie heise.de urteilt, denn bereits im Herbst wolle Mozilla diese vorstellen. Wie Android werde das OS auf dem Linux-Kenel 2.3 aufsetzen und mit den libusb-Bibliotheken zusammen arbeiten, mit Android kompatibel sei das System dennoch nicht, wie ein Sprecher betont. Man wolle so lediglich sicherstellen, dass interessierte App-Entwickler nicht bei Null anfangen müssten.
Das eigentliche Ziel der Mozilla-Foundation scheint zu sein, die vielen überflüssigen Web-Apps, die nicht mehr als einen Zugang zu einer Website oder einem sozialen Netzwerk darstellen, überfüssig zu machen. Ganz unsinnig ist das sicher nicht, denn viele Apps sind ja tatsächlich recht unnütz und das Vertauen in die Software von Mozilla recht hoch, so dass da sicher viele Leute einen Versuch wagen würden.
Wenn es dann so kommt, dass die einen Hersteller “Mozilla-zertifizierte” Hardware anbieten und andere eben an ihren proprietären Systemen festhalten, wird man wieder eine neue Grundsatzdiskussion führen können, welcher Weg der sinnvollere sei. Sinnvoll ist aber vor allem, dass man als Kunde die Wahl hat, oder?
WiKi des Boot to Gecko Projekts
