Release: MSI Gamer’s Choice GTX 680 Norris Edition

Matthias Schleif
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Hersteller MSi schickt einen der ersten High-End-GamerPCs mit Intels Ivy Bridge Prozessoren und NVidia Kepler-Grafikchip in Kombination ins Rennen! Im runderneuerten Modell “MSI Gamer's Choice GTX 680 Norris Edition” verbaut MSi die neuesten Komponenten und lässt eine i7-3770K mit 4,4GHz laufen, was erst durch eine Kooperation mit Corsair möglich gemacht wurde. Doch auch die weiteren Tech-Specs weisen einige Hochkaräter auf.

Release: MSI Gamer’s Choice GTX 680 Norris Edition

Chuck Norris Modus

Dem Mythos zufolge kann Chuck Norris ja nicht nur einfach alles, wie McGyver, er kann zusätzlich auch alles, was sonst niemand kann. Sowas wie Fische ertränken zum Beispiel…
Msi möchte uns also darauf hinweisen, dass es sich bei ihrem neuen GamerPC um ein “outstanding” Modell handelt, dass “auch Sachen kann, die andere eben nicht können”. Das ist zwar eine ziemlich gewagte Werbeaussage, dürfte aber für die nötige Aufmerksamkeit sorgen.

Die Technik

Zur Bezeichnung passend kommt in MSIs Topmodell eine * zum Einsatz, das bisher stärkste, einkernige Grafikkartenmodell von Nvidia. In der Ausführung mit 2GB VRAM von Twin Frozr taktet diese allerdings ein wenig höher, als das Referenzmodell. Laut computerbase könne diese auch noch mit zwei leisen Lüftern und besonders dicken Heatpipes punkten, die wohl Pate für die Namensgebung waren.

In puncto Mainboard dürfte die Auswahl recht leicht gefallen sein, da MSI diese selbst baut. So ist es kein Wunder, dass eins der erst vor wenigen Tagen angekündigten Z77A-GD65 aus dem eigenen

Portfolio zum Einsatz kommt, auf dem der * Prozessor dann seine hochgetaktete Arbeit verrichten darf. Dass der Prozessor bei Taktraten von 4,4GHz nicht direkt abraucht, dafür sorgt die Kühllösung mit Hydro H100-Lüftern von Corsair, die angeblich in Zusammenarbeit mit MSi “für diesen PC” entworfen wurden.

Hersteller Corsair macht sich aber auch an vielen anderen Stellen bemerkbar. So sind das Gehäuse, die 120GB ForceGT-SSD und sogar die 16GB DDR3-1866 RAM-Module ebenso von dieser Firma, wie auch das TX-650-Netzteil. Zur Ausstattung des 1899,- Euro teuren Computers zählt außerdem eine 2TB fassende Festplatte (7200rpm) und ein BluRay-Laufwerk.

Fazit/Eindruck

Angesichts des höheren Preises der i7-CPU wurde ja bereits im gestrigen Artikel angemerkt, dass sich das Hyperthreading beim Spielen praktisch nicht bemerkbar macht, insofern eine günstigere i5-3570K oder* unter Umständen die bessere Wahl wäre. Ob diese sich jedoch auch so klaglos auf 4,4GHz schrauben lassen ist fraglich; die sicherere Variante ist die i7-Auswahl in der Beziehung wohl schon.

Bezüglich der Auswahl anderer Komponenten kann man eigentlich nicht meckern. Die SSD wird als Systemplatte sauschnell sein und auch Platz für die wichtigsten Games bieten, 16GB RAM sind mehr als man braucht und die Hydro H100-Series Lüfter suchen ja sowieso ihresgleichen.

Das NVidia Grafikkarten-Modell lässt sich außerdem kaum als momentaner Spitzenreiter jeglicher Ranglisten verleugnen. Schade nur, dass offensichtlich nur ein Windows 7 Home Premium gewählt werden kann. Unter Umständen kann man ja auch aus verschiedenen Kombinationen wählen, wie es zum Beispiel beim Konkurrenten * in der Regel möglich ist. Genaue technische Infos finden sich außerdem auf der Website von MSi. Allzu starkes Abspecken lässt aber natürlich auch den Norris-Faktor dahin schmelzen, dessen sollte man sich schon bewusst sein.

Weitere Themen: MSI Afterburner, MSI Grafik Treiber, R4850-2D512 (MSI), R4850-T2D512 (MSI), R4850-2D1G-OC (MSI), R4850-2D512-OC (MSI), R4850-2D1G (MSI), N210-MD512H/D3 (MSI), VN210-MD512H (MSI), MSI

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