Windows 8: Microsoft kämpft mit ThunderBolt-Unterstützung

Matthias Schleif
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Mit Hilfe der ThunderBolt-Technologie zeigt Apple seit gut einem Jahr der Konkurrenz mal wieder die Rücklichter, nicht nur was die Datendurchsatzraten angeht. Entsprechend hoch ist der Druck, mit dem an der Weiterentwicklung auch für Windows PCs gearbeitet wird, doch das OS scheint sich ein wenig zu zieren.

Windows 8: Microsoft kämpft mit ThunderBolt-Unterstützung

Wie so häufig war auch diesmal wieder Vorreiter ASUS der erste Hersteller, der eine ThunderBolt-Erweiterungskarte ankündigte. Nun ist MSi dem mit einem Mainboard mit einem entsprechenden Port wohl zuvor gekommen. Wie heise.de berichtet wäre das Desktop-PC Board Z77A-GD80 bereits bei einigen Händler auch hierzulande erhältlich, so dass erste Testergebnisse vorliegen.

Und den Tests zufolge kann man prinzipiell schon sagen: “es geht”, nur richtig gut ist eben etwas anderes. Damit das System mit der am ThunderBolt-Port angeschlossenen Peripherie überhaupt etwas anfangen kann, muss diese beim Betriebssystem-Start bereits angeschlossen sein; Plug´n´Play kommt wohl erst mit späteren Treiberupdates. Lediglich als Standard-PCI-Bridge macht sich die Schnittstelle bisher im Windows-Gerätemanager bemerkbar, aber Anandtech konnte nachweisen, dass auch geeignete Displays daran funktionieren. Dort ist einem Update ausserdem zu entnehmen, dass ein verbesserter Treiber seitens Intel kurz vor dem Release stehe.

Leider ist sein hoher Preis ein weiterer Minuspunkt für das MSi-Board, das ansonsten wohl recht gut abgeschnitten hat. 240,- Euro sind jedoch eine ziemliche Ansage. Manch einer wird womöglich gleich den höheren Preis eines Mac in Kauf nehmen.

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