Namco Bandai - Publisher sollten sich zwischen E3 und GamesCom entscheiden

Leserbeitrag
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Mit der E3 in Los Angeles und der GamesCom in Köln finden zwei der weltweit größten Messen in Sachen Gaming innerhalb einer Zeitspanne von nur drei Monaten statt. Das ist laut Namco Bandais Vizepräsident Olivier Comte ein Problem, denn so eine Veranstaltung kostet den sich dort präsentierenden Publisher natürlich viel Geld und bringt einen enormen Aufwand mit sich. Er ist der Meinung, dass sich die Firmen in Zukunft für eine der drei Messen entscheiden sollten und würde selbst die E3 aufgrund ihrer Lage in den Vereinigten Staaten wählen.

Ich frage mich, wie die E3 ausfallen wird, weil es so scheint, als befinde sie sich wieder auf dem richtigen Weg. Ich frage mich, ob die E3 dieses Jahr wie die E3 von vor drei oder vier Jahren wird – ein sehr großes Event. So denke ich darüber. Wenn das der Fall sein sollte, ist es klar, dass sich die Industrie zwischen der E3 und gamescom entscheiden muss, denn zwei Events innerhalb von drei Monaten, die allen Publishern sehr viel Geld kosten, werden zu viel sein. Wir wissen, dass es auf der E3 schwer ist, mit Move und Natal für Aufsehen zu sorgen, aber ein Event in den Vereinigten Staaten ist immer ein Ereignis.

Ob seine Begründung für den Vorzug der E3 berechtigt ist, sollte jeder für sich entscheiden, doch man sollte bedenken, dass die GamesCom immer mehr an Bedeutung zunimmt. Allein im letzten Jahr stürmten 280.000 Menschen die Kölner Messehallen. Auf der letztjährigen E3 waren es hingehen ”nur” 41.000.

 

Weitere Themen: gamescom 2013: Vorverkauf für 2014 hat begonnen, E3, Dark Souls Demo, Dragon Ball Xenoverse, Namco Bandai Games

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