Namco Bandai - Vizepräsident: Spiele sind viel zu teuer geworden

Leserbeitrag

Nach der Meinung von Oliver Comte, der Vizepräsidebt von Namco Bandai, sind die Preise für die Videospiele in den letzten Jahren zu teuer geworden. Mit niedrigen Preisen möchte man die sinkenden Software-Absatzzahlen stoppen, also plant Oliver Comte mit einem alternativen Geschäftsmodell.

So äußerte sich der Vize-Präsident, Oliver Comte, von Namco Bandai:

”Ich bin überzeugt davon, dass wir in Zukunft die Preise von Videospielen drastisch senken müssen – sie sind einfach viel zu teuer für unsere Zielgruppe. Mit den Kosten für die Entwicklung und den Gewinnen aus dem Verkauf, sind 52 Euro für uns ein fairer Preis, für den Konsumenten allerdings nicht. Von September bis Dezember gibt es drei Blockbuster pro Woche, und die Spieler können sich einfach nicht alle leisten. Ein guter Preis für ein Spiel wäre um die 25 Euro – aber für diesen Preis können wir kein 10 bis 15 Stunden langes Adventure machen. Für 25 Euro könnten wir den Konsumenten fünf Stunden an Gameplay anbieten, danach könnten wir zusätzliches Geld mit Download-Inhalten verdienen.

Alle großen Unternehmen aus der Videospielindustrie sollten in einem weltweiten Gipfeltreffen zusammenkommen, und die Zukunft dieses Geschäftsfeldes diskutieren.”

Weitere Themen: Dark Souls Demo, Dragon Ball Xenoverse, Namco Bandai Games

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